
13. September 2010, Montag, 18 Uhr bis
17.September 2010 Ende Freitag, 10 Uhr
Benediktushof, Holzkirchen bei Würzburg
KONTEMPLATION
mit Willigis Jäger, Beatrice Grimm, Anemone Eglin
Kontemplation ist der christlich mystische Weg, der in die Erfahrung führt, in das "Wesen jenseits aller Formen" (Meister Eckhart).
Sitzen in der Stille, Gebetsgebärden, kontemplative Bewegung und Körperarbeit, kontemplativer Gesang und Einzelgespräche sind die wesentlichen Elemente.
Alle Kontemplationskurse finden grundsätzlich im Schweigen statt. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch eines Einführungskurses in Kontemplation oder Zen.
Eine Stunde achtsame Mitarbeit in Haus oder Garten ist Teil dieses Kurses.
Kursgebühr: EUR 156,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung
In der Kursgebühr sind Honorar für die Kursleiter, 19% MwSt., sowie Abgaben für Organisation und Raummiete enthalten.
Anmeldung: Benediktushof
Klosterstr. 10, 97292 Holzkirchen/Unterfranken
Tel.: 09369 - 98 38-0 FAX: 09369 - 98 38-38
E-mail: info@benediktushof-holzkirchen.de
home: http://www.benediktushof-holzkirchen.de
19.-21. September 2010
Einführung in Kontemplation mit Beatrice Grimm
In diesesem Kurs geht es um Grundsätzliches. Kontemplation heißt "Sitzen in Stille". Sie ist ein direkter mystischer Weg, beheimatet in unserer Tradition. Sie hilft uns die Ichaktivität zurückzunehmen und kann uns in die Tiefe unseres eigenen Seins führen.
Jeder spirituelle Weg beginnt im Körper. Und so wird über Körperarbeit und Bewegung der ganze Mensch bereitet zum Sitzen in Stille.
Der Kurs findet in Achtsamkeit und im Schweigen statt.
Einzelgespräche sind möglich. Eine Stunde Mitarbeit in Haus oder Garten gehört zu jedem Kurs am Benediktushof.
Kursgebühr: EUR 100,00 zzgl. Unterkunft und Verpflegung
In der Kursgebühr sind Honorar für die Kursleiterin, 19% MWSt., sowie Abgaben für Organisation und Raummiete enthalten.
Anmeldung : Benediktushof
Klosterstr. 10, 97292 Holzkirchen/Unterfranken
Tel.: 09369 - 98 38-0 FAX: 09369 - 98 38-38
E-mail: info@benediktushof-holzkirchen.de
home: http://www.benediktushof-holzkirchen.de
Samstag, 25.September 2010
mit Willigis Jäger und Beatrice Grimm
im ökumenischen Kirchenzentrum „Goede Rede“ Almere Haven (bei Amsterdam), Kerkgracht 60
Programm:
10.00 Uhr Vortrag Willigis Jäger
Über die Essenz der spirituellen Wege - über die Liebe
Anschließend Stilleübung mit Willigis Jäger
12.15 Uhr Mittagessen
13.30 -16.00 Uhr Einübung ins Körpergebet mit Beatrice Grimm
In Deutscher Sprache, wird übersetzt.
Kosten:
Euro 15,- nur Vormittag (inkl. Lunch Euro 20,-)
Euro 30,- für den ganzen Tang (inkl. Lunch)
Euro 15,- nur Nachmittag
Anmeldung bis zum 10.September 2010
Cornelia Huebner, Gomarushof 28, 1216HM Hilversum
oder E-mail: C.Hubner1@kpnmail.nl
oder mobile 0031(0)613841891
Vortrag Willigis Jäger
Über die Essenz der spirituellen Wege - über die Liebe
Liebe ist das Grundgesetz, auf dem sich die Welt entfaltet. „Gott ist Liebe“, sagt die Schrift und „Wer liebt ist wie Gott“. Religionen haben nicht ein Gebot erfunden, indem sie sagen: „Du sollst Deinen Nächsten lieben.“ Nein! Sie verkünden nur die Grundstruktur der Evolution, und die heißt Einheit und Liebe. Was wir Gott nennen, ist diese Grundlage allen Lebens: die Liebe. Die Naturwissenschaft sagt uns, dass dieser Kosmos eine große Einheit darstellt, in dem es nichts Abgetrenntes geben kann, in dem jedes Atom mit jedem Atom verbunden ist. Dieser Kosmos gleicht einem Fischernetz. Wir sind zuerst Netz. Die einzelne Masche ist sehr wichtig, aber allein macht sie keinen Sinn und kann nicht bestehen. Allein gehen wir zugrunde. Liebe ist die Grundlage der Evolution.
Einübung ins Körpergebet mit Beatrice Grimm
Spirituelle Wege setzen im Körper an. Der Körper ist der Ausgangspunkt, er ist gleichsam das Gefäß, in dem die Begegnung mit der göttlichen Wirklichkeit gefasst ist. Im Christentum ging die Bedeutung des Leibes im spirituellen Leben leider fast gänzlich verloren. Es gibt jedoch Hinweise, dass im frühen Christentum und auch im Mittelalter mit dem Körper gebetet wurde. Teresa von Avila sagte: „Sei freundlich zu deinem Leib, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
Menschen, gleichviel welcher Kultur und welcher Zeit sie angehören, sind gleiche Gebetsgebärden bekannt. In einem Gebet, das durch den Körper ausgedrückt wird, liegt Wahrheit. Eine Gebärde kann man nicht so verzerren wie Worte.
Die Einübung ins Körpergebet bedeutet ein Einüben in die Gegenwärtigkeit des Lebens. Eine Begegnung mit dem Leben auf eine wache Weise. Ein Vertrauen auf die eigene Gegenwärtigkeit. Die präsente Körperlichkeit ermöglicht eine Öffnung in eine tiefere Erfahrung unseres Wesens. Der Körper ist ein zuverlässiger Begleiter in diese Wirklichkeitsebene, die jenseits aller Worte, Begriffe und Bilder zu finden ist.


Mit einem Vorwort von Willigis Jäger,
einem Nachwort
von Beatrice Grimm
und Bildern von Petra Wagner
Woher komme ich? – Wer bin ich? - Warum bin ich da? – Wohin gehe ich? Alle Religionen tragen die entscheidenden Antworten auf diese existenziellen Fragen des Lebens in sich.
Für viele Menschen werden diese Fragen in der heutigen Zeit jedoch von den religiösen Institutionen kaum zufriedenstellend beantwortet. Hinter unserer rationalen Erkenntnis liegt eine Ebene der inneren Erfahrung. Dort finden sich die wirklichen Antworten für eine tiefere Sinndeutung unseres Lebens.
Die vorliegende Sammlung von Gedichten und Texten spiegelt die Erfahrung weiser Männer und Frauen unterschiedlicher Traditionen und Epochen wider.
Diese können unsere tiefe Sehnsucht nach Ganzheit berühren und sowohl den Erfahrenen als auch den tastend Suchenden Mut machen, sich auf eine umfassendere Seinserfahrung einzulassen.
Zu bestellen über
mail@wege-der-mystik.de
Preis: EUR 12,80/ CHF 20,-
plus Versandkosten
oder über den Buchhandel
ISBN: 978-3-9810310-5-8
Am 23. Oktober 2009 fand im Bailin Tempel – dem Tempel und der Grabstätte des Chan (jap. Zen)-Meisters Joshû südlich von Peking – eine sehr berührende Zeremonie statt:
Chan- Altmeister Jing Hui übertrug – im Beisein des Chan-Meisters und Abtes des Bailin Klosters Ming Hai und zahlreicher Mönche und Gäste – an Willigis Jäger den Dharma.
Damit wurde Willigis Jäger als 45. Nachfolger des Chan-Meisters Lin chi (jap. Rinzai) bestätigt.
In der Rede zur Dharmaübertragung wies Jing Hui darauf hin, dass er Willigis, der ja bereits bestätigter Meister der japanischen Sanbo-Kyodan-Schule sei, nochmals als solchen ‚von Herz zu Herz’ das Dharma übertrage. Bedeutend sei auch die Tatsache, dass Willigis bereits von Yamada- Koun Roshi den Dharma-Namen „Leere Wolke“ (Kyo-un ) bekommen habe und damit den gleichen Dharma-Namen trage wie sein eigener Dharma- Vater Chan-Meister Xu Yun (1840-1959). Den Namen „Leere Wolke“ trage jetzt auch die im Sommer 2009 gegründete Zen-Linie von Willigis Jäger.

Anders von Gott reden
Willigis Jäger sagte 2008, dass dies für ihn sein wichtigstes und schönstes Buch sei.
Er begibt sich in diesem Buch auf die Suche nach einem tieferen und ganzheilichen Verständnis des Christseins. Biblische Texte werden in einer mystisch-spirituellen Dimension erschlossen. Gott ist für ihn das evolutionäre Urprinzip, das sich in jedem Augenblick vollzieht. Indem Willigis Jäger anders von Gott redet, bringt er uns ein zeitgemäßes Verständnis von Gott nahe.
Die Texte werden begleitet von kontemplativen Bildern der Künstlerin Petra Wagner.
Zu den Bildern von Petra Wagner sagt der Autor: "In der Stille- durch die Stille - aus der Stille. Die Bilder sind aus der Stille geboren und wollen den Betrachter wieder in die Stille führen. Die Kunst ist die Schwester der Mystik. Sprache und Bild sind Gleichnis und versuchen dem Unsagbaren Ausdruck zu geben. Sie sprengen den vordergründigen, vom Ich besetzten Erfahrungsraum und geleiten in die spirituelle Ebene, in den eigentlichen Bereich des Religiösen."
Sein Anliegen ist die christliche Mystik wieder in die Kirche zurückzubringen und der christlichen Religion einen Weg in die Zukunft zu öffnen.
willigis jäger sagt:
"der mensch wünscht sich einen himmel, in dem es kein schlechtes wetter, keine zahnschmerzen, keine erdbeben, überschwemmungen, kriege, feindschaften und probleme gibt. aber es gibt nichts außerhalb dieses urprinzips. es ist alles eingeschlossen, was sich da in uns und um uns vollzieht, auch leid, krieg und tod. es gibt nichts außer diesem göttlichen tanz. "religiös sein" heißt, mitzutanzen und sich als tänzerin oder tänzer und als tanz zu erfahren. es fehlt uns leider oft die leichtigkeit des lebens. die leichtigkeit des tanzes, die leichtigkeit des kommens und gehens, des geborenwerdens und sterbens. wir sind schlechte tänzerInnen. wir möchten immer den schritt machen, der nicht dran ist. dadurch verhaspeln wir uns, treten uns und anderen auf die zehen."
www.willigis-jaeger.de