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27.12.08

Ein Schüler sagte im Weihnachtskurs: "ich merke in mir was das Gras grün macht."

 

 

21.12.08

Der Engel, nach dem
ihr euch sehnt:

Siehe, er ist schon unterwegs.
Maleachi 3,1

 

20.12.08

heute wäre der 91. Geburtstag meiner Mutter. Sie sagte mir schon als ich drei Jahre war: "Jeder Wunsch erfüllt sich, wenn du ihn nur tief genug wünschst."

es bleibt uns schlussendlich nichts anderes übrig als das zu werden, das zu sein was wir uns wünschen. d.h. wenn wir uns eine veränderung wünschen, haben wir diese veränderung zu sein, erst dann kann es sein, dass sich etwas verändert.

In den letzten 60 Jahren habe ich gelernt, dass sich Wünsche tatsächlich erfüllen; aber meist anders als wir denken.

 

 

18.12.08

Was wir geben, ist wirklich da.
Denn das ist der Wirklichkeit Welt;
was Menschen vollbrachten,
hier ist es geschehen;
und Großes kommt darin vor;

doch dass Große geschah nur
weil Tausende täglich erwachten und schafften und planten und litten und liebten und lachten und weil sich von alledem nichts verlor.
Rainer Maria Rilke

 

17. Dezember 2008

Vorweihnachtsrätsel:

Es waren einmal ein perfekter Mann und eine perfekte Frau. Sie begegneten sich, und da ihre Beziehung perfekt war, heirateten sie.
Die Hochzeit war einfach perfekt.
Und ihr Leben zusammen war selbstverständlich ebenso perfekt.

An einem verschneiten, stürmischen Weihnachtsabend fuhr dieses perfekte Paar eine kurvenreiche Straße entlang, als sie am Straßenrand jemanden bemerkten, der offenbar eine Panne hatte. Da sie das perfekte Paar waren, hielten sie an, um zu helfen. Es war der Weihnachtsmann mit einem riesigen Sack voller Geschenke. Da sie die vielen Kinder am Weihnachtsabend nicht enttäuschen wollten, lud das perfekte Paar den Weihnachtsmann mitsamt seiner Geschenke in ihr Auto.

Und bald waren sie daran, die Geschenke zu verteilen.
Unglücklicherweise verschlechterten sich die (ohnehin schon schwierigen) Straßenbedingungen immer mehr, und schließlich hatten sie einen Unfall.

Nur einer der drei überlebte.

Wer war es?
Erst überlegen und dann nach unten scrollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war die perfekte Frau. Sie war die einzige, die überhaupt existiert hatte.
Jeder weiß, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, und erst recht keinen perfekten Mann.

Für Frauen ENDET diese Geschichte hier.

Männer bitte weiter lesen (nach unten scrollen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn es also keinen Weihnachtsmann und keinen perfekten Mann gibt, muss die perfekte Frau am Steuer gesessen haben.

Das erklärt, warum es einen Unfall gegeben hat.

Wenn Sie übrigens eine Frau sind und dies lesen (obwohl sie oben schon aufhören sollten weiter zu lesen), wird dadurch noch etwas bewiesen:
Frauen tun nie das, was man ihnen sagt.

 

 

3. advent 2008

 

 

 

12.12.08

Heute morgen habe ich, als ich in mein Arbeitszimmer kam,
folgendes von Rumi gelesen:

heute wie an jedem anderen tag
wachen wir leer und verängstigt auf.
also öffne nicht die tür
deines arbeitszimmers
und beginne zu lesen.
nimm ein instrument zur hand.
lasst die schönheit, die wir lieben,
das sein, was wir tun.
es gibt hundert weisen, sich hinzuknien
und die erde zu küssen.

 

 

10.12.08

60. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Resolution 217 A (III) der Generalversammlung
vom 10. Dezember 1948

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte: "Es ist nicht nur das heute am „meisten übersetzte Dokument der Welt“, sondern die „erste Darlegung von universellen Menschenrechten für alle Menschen in einem individuellen Kontext“.

Lesen Sie selber:
www.amnesty.de/umleitung/1899/deu07/001?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml

4. Dezember 2008

vertrau deinem mut
wenn die meere auflodern
und lebe der liebe
und kreisten die sterne rückwärts
e.e.cummings

 

 

Advent, heilige Zeit der langen Dämmerungen. Die Dunkelheit lädt uns ein, tanzend aus ihrer Kraft zu schöpfen. Advent erleben als kostbare Zeit der Stille, in der uns nichts mehr von uns ablenkt.

In folgenden Kursen gibt es kurzfristig noch freie Plätze:

AdventsVeranstaltungen
mit Beatrice Grimm
in der Schweiz und am Benediktushof

DER GÖTTLICHE RAUM

In diesen Kursen geht es darum zu erfahren, dass wir schon immer göttlicher Raum sind und dass es schlussendlich gar nichts anderes als göttlichen Raum gibt, sowohl in uns als auch außerhalb von uns. Rumi sagt: "Tritt heraus aus dem Raum der Zeit und tritt herein in den Raum der Liebe."

Letzter Kurs mit Beatrice Grimm in der Villa Unspunnen, Schweiz
5. – 7. Dezember 2008
Sitzen in Stille, Einzelgespräche, Körpergebet und einfache traditionelle Kreistänze. Sie bringen uns in die Präsenz. In der Ruhe die Bewegung von innen erfahren und in der Bewegung die Ruhe.

Kursgebühr: CHF 150.- zzgl.Unterk./Verpfl.
In der Kursgebühr sind Honorar für die Kursleiterin, Abgaben für Organisation und Raummiete, sowie 10.- CHF für Projekte enthalten, die benachteiligten Menschen zu einem würdigen Leben verhelfen.

Anmeldung: Villa Unspunnen, CH-3812 Wilderswil
Tel.: ++41+ 33 821 04 44 Fax: 821 04 45
E-mail: info@villaunspunnen.ch   www.villaunspunnen.ch

 

2. Dezember 2008

Mutter Teresa sagte einmal: "Die Arbeit, die wir tun, ist nur ein Tropfen im Ozean. Aber gäbe es diesen Tropfen nicht, würde er im Ozean fehlen."

 

 

1. Advent 2008

bis zum 24. Dezember auf www.transfair.org jeden Tag ein Türchen öffnen. Dahinter erwarten Sie winterliche Rezepte, Weihnachtsgeschichten aus aller Welt und viele Rätsel und Quiz, bei denen Sie tolle Preise aus der Fairtrade-Welt gewinnen können: T-Shirts und Taschen aus Fairtrade-Baumwolle, Fußbälle, Süßigkeiten oder Wein. Aber nur, wenn Sie das richtige Türchen finden!

 

30.11.08

youtube.com/watch?v=F-LFlHImwaQ&feature=related
faszinierendes naturschauspiel am ewigen eis. sensationell, die zuschauer applaudieren.

die geschwindigkeit der eisschmelze hat sich in den letzten jahren verdoppelt.
youtube.com/watch?v=Tik28A0jZGo&NR=1

auch im himalaya schmelzen die gletscher. im winter ist es jetzt am fuße von mount everest genau so warm wie im sommer.
youtube.com/watch?v=wD0IWb2w-jM&NR=1

 

29.11.08

es war nicht nur eindrücklich, es war bestürzend was uns angaangaq am anfang der woche am benediktushof erzählte: ja es ist zu spät.
das eis wird nicht aufhören zu schmelzen. am nordpol waren in diesem jahr im sommer temperaturen  von 37 anstelle wie sonst von minus 2 grad messbar.
zum ersten mal in der geschichte der eskimos wachsen da bäume, wo sonst eis war.

eisberge, die 1500 meter hoch waren sind auf 100 meter geschrumpft. der schamane erzählte, dass die bäume inzwischen schon drei meter hoch wären. die prophezeiung würde sich erfüllen, dass die großmütter nächstes jahr bäume schneiden, und da oben das erste mal in der menschheitsgeschichte feuer entfacht würde.

angaangaq hat wissenschaftler aus der ganzen welt zu einem treffen im sommer 2009 eingeladen.
er fragt jedoch vor allem nach der spirituellen dimension des klimawandels und der eisschmelze in grönland, denn er sagt:

"The greatest distance in the existence of man is not from here to there nor from there to here. Nay, the greatest distance in the existence of man is from his mind to his heart."

zu einer drei tage dauernden zeremonie hat er die ältesten aller indigenen völker nach grönland eingeladen. jede und jeder schamane bringt sein feuer mit.
die ganze logistik dieses projektes erfordert natürlich einen enormen aufwand. viele älteste, die in abgelegenen gebieten leben, haben nicht die finanzielle möglichkeit nach grönland zu kommen. um das zu ermöglichen, werden sponsoren gesucht.

mehr zu angaangaq: www.icewisdom.com
mehr zu seinem großen vorhaben: http://www.fireandice2009.org

 

 

20.11.08

Nach Gorleben 2008: RWE startet ein neues Stromangebot "ProKlima 2011" - mit extra viel Atomstrom. Die vier großen Energiekonzerne - RWE, EON, Vattenfall und EnBW - beherrschen auch über die Beteiligung an hunderten Stadtwerken 80 Prozent des deutschen Strommarktes. Diese Monopolmacht wollen sie sich sichern, in dem sie weiter auf eine zentralistische Stromproduktion mit Atom- und Kohlekraft setzen.
Es liegt an jedem von uns und gemeinsam schalten wir den Atomstrom ab. Der Stromwechsel geht ganz einfach. Ich beziehe Strom von Greenpeace. Viele empfehlen EWS, z.B. campact:
https://www.campact.de/atom2/ews/form.

 

Volkstrauertag 2008

vor uns
das Leben

über uns
der Himmel

unter uns
die Erde

hinter uns
das Unaussprechliche

in uns
der Schmerz

tief in uns
die Liebe

überall
die Sonne

und überall
das Licht

Sabine Mehne, November 2008

 

 

Herbsttag

Herr: Es ist Zeit, der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keins mehr.Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

 

 

Vom 24. bis 26. November findet in diesem Jahr wieder das Symposion Heilen statt.

Die Tage sind längst ausgebucht und es gibt eine sehr lange Warteliste. Jedoch ist es möglich noch zu einzelnen Vorträgen zum Benediktushof zu kommen. Das Programm ist unter Veranstaltungen abgedruckt.

 

Am 23. November 2008 um 16:00 Uhr kommt Angaangaq zum Benediktushof


2007 bittet Angaangaq Willigis Jäger sein Ältester zu sein

Seit über einem Jahr ist das Thema des Klimawandels in allen Medien.

Das Arktis-Eis und besonders auch das kilometerdicke Eis in Grönland schmelzen schneller als erwartet. Das bewirkt Veränderungen im Salzgehalt der Meere und beeinträchtigt möglicherweise den Golfstrom, der das verhältnismäßig milde Klima Europas sicherstellt. Wir sind auch durch das Schmelzen der Gletscher in den Alpen betroffen.

Angaangaq ist ein international bekannter Stammesältester der grönländischen Eskimo-Kalaallit und vertritt die indigenen Interessen bei internationalen Vereinigungen wie den Vereinten Nationen. Er ist ein hochgeachteter und geschätzter Redner bei internationalen Konferenzen zu Umwelt und indigenen Themen. Er ist Mitglied im World Wisdom Council, Club of Budapest und zahlreichen anderen Organisationen. Seine fundamentale Botschaft ist, dass bei den Menschen „das Eis in ihren Herzen schmelzen muss", damit wir wirksam den Herausforderungen und Veränderungen durch den Treibhauseffekt und den damit verbundenen Folgen des Klimawandels begegnen können.

„Die größte Entfernung im Dasein der Menschheit ist weder von
dort nach hier, noch von hier nach dort. Es ist die Entfernung vom
Verstand zum Herzen. Um unsere innere Größe zu erfassen, um wie
ein Adler zu gleiten, müssen wir diese Entfernung bewältigen."

An diesem Abend wird uns die Eisschmelze in Grönland verdeutlicht. Danach hören und erleben wir die spirituelle Botschaft von Angaangaq, umrahmt von einer Zeremonie.

 

 

12.10.08

In den kommenden 12 Monaten sollen vier Politiker für die Spitzenämter der Europäischer Union nominiert werden:

- der PräsidentIn des Europäischen Rates
- der Hohe VertreterIn für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
- der PräsidentIn des Europäischen Parlaments
- der PräsidentIN der Europäischen Kommission

Nicht eine Frau ist bis heute nominiert worden !!!

Die Unterschriften von mindestens einer Million EU-Bürgern werden für einen Wandel benötigt. Eine Bürgerinitiative, die im Vertrag von Lissabon steht, prüft das Prinzip der partizipatorischen Demokratie in den EU nach.

Wenn Sie wollen, dass mindestens eine Frau an die Spitze der EU
gewählt wird, geben sie dieser Initiative Ihre Unterschrift.
http://www.femalesinfront.eu/default.asp?view=front&lang=de
Es dauert etwa eine Minute diese Initiative unterzuschreiben.
Bitte tun sie dies und schicken sie die Initiative elektronisch weiter!

 

 

St. Martinstag 2008

Der Heilige Martin von Tours, der das Reich der Franken und die von ihnen besiedelten Gebiete geprägt hat, war in der römisch katholischen Kirche der erste, der den Grad der Heiligkeit nicht durch seinen heldenhaften Tod als Märtyrer, sondern durch sein Leben erreichte.

Die Legende aus dem 4. Jh., wie der heilige Martin dem Bettler mit der Hälfte seines Mantels bei klirrender Kälte half, kann man auf vielen webseiten nachlesen.

Die Frage ist wie gehen wir heute mit Bettlern um? Wie gehe ich mit Bettlern um?
Obschon ich weiß , dass manche gut organisiert sind, gebe ich gerne was, besonders wenn sie ihre Geschichte gut erzählen, auch wenn es jedes mal dieselbe Geschichte ist. Es ist schwierig und eine hohe Kunst dieselbe Geschichte authentisch hundert Mal zu erzählen. Einem Bettler, der Mundharmonika spielt, begegne ich fast immer an derselben Stelle in der Stadt. Er ist ein Roma. Kürzlich sagte ich ihm, dass ich heute kein Kleingeld habe. Er antwortete prompt: "Oh Madam, das macht nichts, ich kann rausgeben."

 

 

10.11.08

"In den kommenden Tagen solltest Du aufmerksam sein und keine E-mail öffnen mit dem Betreff oder Anhang: Einladung, unabhängig davon wer sie Dir geschickt hat. Es handelt sich um
ein Virus, das eine "Olympia-Fackel" öffnet, die die gesamte
PC-Festplatte zerstört. Dieses Virus kann Dir von einem
Bekannten gesendet werden, in dessen Adressbuch Du stehst.
Darum solltest Du diese Information an alle Deine
Kontakt-Adressen weiterleiten.
Dieses neue Virus ist gerade - gestern Nachmittag - durch Mc
Afee entdeckt worden und von Microsoft als das
zerstörerischste, das es je gegeben hat, eingestuft worden.
Und noch gibt es keine Möglichkeit, diese Virusart zu eliminieren."

 

9.11.08

Reichspogromnacht. Heute vor 70 Jahren in Deutschland. Jemand erzählte, dass er als ganz junger Mann zum Ende des Krieges eingezogen wurde. Er stand am 17. März 1945 auf dem Bahnhof in Landshut und musste auf den Zug warten. Da fuhr ein "ewig langer" Güterzug vorbei mit offenen Wagen. Darin standen elendiglich, dichtgepfercht Frauen und Mädchen in Strafgefangenen-Kleidung mit wirrem Haar. Schockiert erfuhr er in diesem Moment, dass dieser Wahnsinn, den man sich hinter vorgehaltener Hand erzählt hatte der Wahrheit entsprach: "Wie blind konnten wir sein?"
Wenn wir davon ausgehen, dass wir von nichts getrennt sind, haben wir Anteil an diesem Mann, Anteil an diesen Frauen und Anteil an den gewalttätigen Menschen, die bereit waren Minderheiten auszurotten, und die auch heute bereit sind Minderheiten zu diskriminieren und auszurotten.

 

 

7.11.08

Essen sie gern Mandarinen? Vom Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn ist zu erfahren, dass man an der Schale erkennen kann wie saftig eine Mandarine ist:
"Wirkt die Schale für die Frucht zu groß, wurde die Mandarine zu lange oder falsch gelagert, je feinporiger und dünner sie ist, desto höher ist der Saftgehalt." Das sei aber weniger ein Zeichen für Qualität, sondern eher eine Frage des Geschmacks. Clementinen zum Beispiel hätten ein stärker ausgeprägtes Aroma als Satsumas.

 

6.11.08

Fünfter «Drachenkönig» von Bhutan gekrönt

Bhutan ist etwa so groß wie die Schweiz mit knapp 700.000 Einwohnern, zwischen Indien und China gelegen mit den höchsten Bergen der Welt.
Der beliebte 4. König hat im Alter von erst 51 Jahren 2006 überraschend abgedankt, um das Land in eine Demokratie umzuwandeln mit dem König als Staatsoberhaupt. Es ist eine konstitutionelle Monarchie. Im vergangenen März fanden dort erstmals Parlamentswahlen statt.

Seine Devise ist das brutto-sozial-Glück. Auch arme Menschen sollen glücklich sein. Glück sei nicht abhängig von materiellem Gut. Glück ist eine spirituelle Tatsache.
Bhutan ist die letzte Monarchie Südasiens. Es wird darauf geachtet, dass es diesem Königreich nicht gleich ergeht wie Sikkim, das heute zu Indien gehört. Bhutan ist ein Land, das seiner buddhistischen Tradition treu ist, abgeschottet, öffnet es sich nur langsam der Welt. Nichts für Rucksacktouristen. Man muss bei einem Aufenthalt pro Tag 200,- Euro bezahlen. Auch nichts für Extrembergsteiger. Die Nomaden haben es geschafft, dass die heiligen Berge nicht durch das Besteigen entheiligt werden.
Die Menschen sind in Bhutan traditionell gekleidet.

Heute nun wird unter dem Jubel der Nation der 28-jährige Jigme Khesar Namgyel Wangchuck zum fünften «Drachenkönig» (Druk Gyalpo) von Bhutan gekrönt. Er ist damit zugleich das jüngste Staatsoberhaupt der Welt. Noch als Kronprinz rief er 2002 vor der UN-Generalsversammlung zur weltweiten Bekämpfung von Armut, Krankheiten und Hunger auf. "Es ist unsere Pflicht, eine Zukunft zu gestalten, in der jedes Kind frei von diesen Beschwerden sein wird."

Astrologen hatten den 6. November 2008 - nach bhutanischer Zeitrechnung der achte Tag des neunten Monats im Jahr der erdenen männlichen Ratte - als glückverheißendes Krönungsdatum bestimmt.


Tänzer in Bhutan voll der Freude (Foto: AP)

Jigme Khesar amtiert bereits seit Ende 2006, als sein Vater überraschend abdankte. Der neue König, der sich klar zu dem von seinem Vater begonnenen Demokratisierungsprozess bekannt hat, will sich am Freitag in einer Rede an die Nation wenden. Die Krönungszeremonie fand bei strahlendem Sonnenschein im Tashichho Dzong statt, einer früheren buddhistischen Festung, die als Regierungssitz dient. Jigme Singye setzte seinem Sohn die sogenannte Rabenkrone auf, anschließend nahm Jigme Khesar auf dem Goldenen Thron Platz.

Vor dem Tashichho Dzong bildeten sich bereits am frühen Morgen lange Schlangen. Tausende Menschen, manche von ihnen waren tagelang aus entlegenen Gegenden angereist, wollten dem neuen König ihre Ehre erweisen und ihm traditionsgemäß einen Schal überreichen, der Glück bringen soll. Wegen Überfüllung musste die Polizei, die über Megafon um Verständnis bat, zahlreiche enttäuschte Anhänger des Königs abweisen. Die landesweiten Feierlichkeiten zur Krönung Jigme Khesars dauern drei Tage lang.

 

6. November 2008

Ab heute komme ich wie ein Wunder wieder hier ins Netz und möchte natürlich in der nächsten Zeit wieder diese Rubrik bedienen. Unglaublich viel ist geschehen in den letzten Wochen....

 

Oktober Neumond 2008

Ende Oktober, Anfang November zu Neumond wird bei den Hindus "Diwali" gefeiert. Das wort heißt Anordnung von Lichtern, Weg des Lichts. Ein Neujahrsfest. Schon Tage vorher werden Böller und Knallfrösche  abgebrannt wie bei uns an Sylvester. 50 Tage vor der Wintersonnenwende wird die Dunkelheit gefeiert. Das Jahr beginnt also mit der dunklen Zeit. Die Lichter zeigen den Toten den Weg in das Land der Seligkeit. In Bengalen wird die schwarze Kali verehrt, die den Tod und die Überwindung des Todes verkörpert.
An Diwali steigt man in ein wohlrichendes Duftölbad und beschenkt sich mit Süßigkeiten. Der zweite Tag ist der Glücksgöttin Lakshmi geweiht. Sie verkörpert die Fülle und den Wohlstand. An diesem Tag werden neue Geschäfte getätigt, auch neue Geschäftsbücher angelegt. Viele Inder spielen an diesem Tag im Lotto.
Am 3. Tag "Padva" segnen die Frauen ihren Mann ein Lichtertablett über seinem Kopf kreisend.
Am 4. letzten Tag "Bhau Beej" segnen die Schwestern ihre Brüder.

 

27.10.08

Erst vor kurzem wurde entdeckt, dass das Hormon Melatonin wichtige Aufgaben hat: Es kontrolliert die Funktion der körpereigenen Abwehr. Die Zentralorgane des Immunsystems – der Thymus (Bries) und die Milz – haben an ihrer Oberfläche Rezeptoren („Andockstellen“) für Melatonin.
Ist im Blut ausreichend Melatonin vorhanden, bindet es sich an die Rezeptoren und steigert so die Leistung dieser Immunorgane.

Das Hormon Melatonin entsteht bei Dunkelheit vor Mitternacht in der Zirbeldrüse des Gehirns und macht uns müde.
Bei Tageslicht wird die Melatoninproduktion eingestellt und wir werden wieder munter.

Übermüdete Menschen sind anfälliger für Krankheiten. Bei zu wenig Schlaf ist die natürliche Produktion von Melatonin gestört. Dadurch leidet die Schlagkraft des Immunsystems.
Bei einem geregelten Tag- und Nachtrhythmus kann die Zirbeldrüse ausreichende Mengen an Melatonin produzieren.

Melatonin ist populär als "Jung-Hormon" und als Mittel um dem Jetlag entgegen zu wirken.

 

12. Oktober 2008

In folgenden Kursen gibt es noch freie Plätze:

Am Benediktushof:
LEBE DEIN STERBEN 20.11. - 23.11.08
mit Beatrice Grimm, Petra Wagner

Advent erleben als kostbare Zeit der Stille, in der uns nichts mehr von uns ablenkt. Advent - Göttlicher Raum 12. - 14.12.08
Dieser Kurs ist Teil der Fortbildung für Kontemplativen Tanz. Er kann jedoch auch unabhängig davon besucht werden. In diesem Zyklus werden vorwiegend sehr einfache kontemplative Kreistänze vermittelt. Einfache traditionelle Kreistänze bringen uns in die Präsenz. Ursprünglich ist der unendliche Raum selbst die Erscheinung des Göttlichen. Die Sterne tanzen. Alles Kreisen ist Tanzen. Im Kreis schließt sich Anfang und Ende. Alle religiösen Tanztraditionen umkreisen die göttliche Mitte, damit sie aufleuchte.
mit Beatrice Grimm

In der Villa Unspunnen, Schweiz
Advent - Göttlicher Raum
Tanzen - Kontemplation - Körpergebet 5. - 7.12.08
hier tanzen wir aus dem selben Zyklus wie oben, jedoch verbunden mit mehr Kontemplation und Körpergebet.
mit Beatrice Grimm

Für die Anmeldungen und nähere Informationen, siehe
Terminkalender

 

11. Oktober 2008

Manchmal erzähle ich die Geschichte von Metropolit Anthony:
Unter den ersten Ratsuchenden, die nach meiner Priesterweihe zu mir kamen, war eine alte Dame, die klagte: "Vierzehn Jahre habe ich fast ununterbrochen gebetet, doch nie habe ich die Gegenwart Gottes gefühlt." Da fragte ich sie: "Haben Sie ihm Gelegenheit gegeben, ein Wort einzuwerfen?" "Wie das?" entgegnete sie. "Nein, ich habe die ganze Zeit zu ihm gesprochen, ist das nicht etwa Beten?" "Nein," sagte ich und empfahl ihr, sich täglich eine Viertelstunde hinzusetzen und vor dem Angesicht Gottes zu stricken." So machte sie es. Und was war das Ergebnis? Schon bald kam sie wieder und sagte: "Es ist ganz merkwürdig. Wenn ich zu Gott bete, wenn ich zu ihm spreche, fühle ich gar nichts, doch wenn ich still dasitze, ihm gegenüber, da fühle ich mich in seine Gegenwart eingehüllt."
Metropolit Anthony/Lebendiges Beten, Verlag Herder, Freiburg 1976, S. 137

Wussten Sie, dass es Menschen gibt die betenderweise Socken stricken und sie dann auch noch verkaufen? Ausgesuchte Texte, die man sich wünschen kann, werden in Achtsamkeit in die Socken verstrickt.

Seelensocken. Schon allein die homepage lohnt sich. Sie ist liebevoll und sehr gut gestaltet. Sie können da nicht nur kaufen und sich informieren über ethische Grundsätze in der Kleidung. Sie können sich selber als Strickerin oder Stricker anbieten. Wenn Sie Arbeit suchen, gerne und gut stricken, und das nicht nur nebenbei zum Fernsehen, sondern ganz präsent, meditativ mit einem Gebet, könnte das Ihre neue Arbeit sein.

Aus eigener Erfahrung können wir durch präsentes Stricken selber Gebet werden. "Was wir heute brauchen, sind nicht Menschen die Gebete sprechen, sondern Menschen, die Gebet geworden sind."

 

10.10.08

schwarzer freitag an der börse?
zum trost für alle gibt es dieses wort aus tibet:

und wenn wir vorräte hätten
für 100 oder 1000 jahre,
so müssten wir doch an der schwelle zum tod alles zurücklassen.

und wenn wir genügend bekleidung hätten
für 100 oder 1000 jahre
an der schwelle zum tod werden wir nackt sein.

und wenn wir 100 oder 1000 gold- oder silbermünzen hätten,
an der schwelle zum tod werden unsere hände leer sein.
so ist es.

 

"Also, soweit ich das verstanden habe, wurde Geld mit Geld gemacht, das es gar nicht gab und das in Höhe von 3 Billionen (12 Nullen!) Dollar, die sich jetzt in das auflösen, was sie schon immer waren: Luft.
Der Staat hat natürlich nichts davon bemerkt, weil der viel zu beschäftigt ist, Strafzettel zu verteilen und jeden 2,50 EUR-Beleg in meiner Buchhaltung zu kontrollieren.
Alles hat auch seine guten Seiten und so konnte ich letzte Woche in Berlin entdecken, wie überall neue Werk- und Wirkstätten entstehen, von einer jungen Generation, die wieder ihre eigene Kreativität entdeckt und lebt, weil sie gelangweilt ist vom immer gleichen "Geiz-ist-geil"-Massenkonsum in den immer gleichen Einkaufszentren."

Anita Pavani, www.naturstoff.de

 

3. Oktober 2008

was ist einheit?

rumi sagt: reise, o freund, aus dir selber in dein eigenes herz: solch reise verwandelt das staubkorn in goldene herrlichkeit...
...die reise vereint alle menschen der welt.

 

2. Oktober 2008

Im ersten Halbjahr 2008 ist der Umsatz von Fairtrade-zertifizierten Produkten in Deutschland erneut um 25 Prozent gegenüber dem Vorhalbjahr gewachsen. Verbraucherinnen und Verbraucher kauften seit Januar 2008 Fairtrade-gesiegelte Waren im Wert von rund 78 Millionen Euro. Das sind 15,5 Millionen mehr gegenüber dem Vorhalbjahr.

Auch der Absatz von Fairtrade-zertifizierten Produkten kletterte auf 12.000 Tonnen, ein Plus von sieben Prozent. Die Steigerung zeigt sich über alle Produktgruppen, wobei Kaffee, Fruchtsaft und Rosen die besonderen Wachstumsmotoren waren. Weitere Informationen zu den Fairtrade Halbjahreszahlen finden Sie auf www.transfair.org

 

1. Oktober 2008

Heute ist Weltvegetariertag. Er wurde von amerikanischen Vegetariern bei einem Vegetarierkongress 1977 in Schottland ausgerufen. Wenn man in einem Land mit Menschen zusammen lebt, die nur vegarisch essen, ist es einfach selbstverständlich. Auch hier ist es eigentlich selbstverständlich und nichts besonderes. Wenn es als Dogma praktiziert wird, bleibt ein unangenehmer Nachgeschmack.

Gerne esse ich etwa einmal proWoche Tofu. Vor allem wenn ich nicht viel Zeit zum Kochen habe, ist er schnell zubereitet.
Hier mein Lieblingsrezept:
Tofu in Scheiben schneiden.
Marinieren mit frisch- und feingeriebenem Ingwer, Soyasauce und Sherry. Später in heißem Sesam- oder Erdnussöl anbraten.
Dazu esse ich gerne einen Basmatireis, den ich am liebsten wie folgt zubereite:
In Ghee (ausgelassener Butter) frischgemörserte Kardamomkapseln erhitzen, den Basmatireis dazugeben und rühren. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Safran dazu. Echter Safran gehört zu meinen Lieblingsgewürzen. Am intensivsten ist er, wenn die Safranfäden frisch gemörsert werden und mit etwas Gemüsebrühe ausgeschwenkt dem Reis beigegeben werden.

In diesen Tagen essen wir viel Apfelkompott von runtergefallenen Äpfeln. Die Bäume sind zum Teil brechend voll. Die Früchte werden meist nicht gepflückt, weil sich die Arbeit nicht lohnt. Aber lohnt es die Äpfel im Supermarkt aus Neuseeland zu kaufen? Wo doch jetzt in Neuseeland gar keine Apfelerntezeit sein kann.

Zum Apfelmus kann man zur Abwechslung neben Zimt auch feingemörserten Kardamom zugeben. Manchmal gebe ich noch eine Banane dazu. Ab und zu wird das Mus mit Schlagsahne gekrönt.

 

Jede Reise ist eine Chance zu lernen mit weniger auszukommen. Aus unseren Schränken kann nur wenig mitgenommen werden, damit der Koffer noch tragbar ist.

 

30.09.08

Kürzlich teilte ich während einer Veranstaltung den Waschraum mit mehreren Frauen. Es hat mich erstaunt zu sehen wieviele während des Zähneputzens das Wasser vollaufgedreht laufen lassen.
Wenn nur 10 % von Deutschlands Einwohnern an einem Tag während des Zähneputzens den Wasserhahn zudrehen, sparen sie gemeinsam etwa 40 Millionen Liter Wasser pro Tag.

Wie die Welt uns behandelt und wie wir die Welt behandeln, das gehört zusammen. Das sind zwei Seiten einer Medaille. Wenn  die Pole schmelzen, schmelzen sie in uns. Wenn täglich 5000 Kinder an Wassermangel sterben, haben wir Anteil. Wir meinen die Welt sei dort draußen, nein sie ist in uns drin, mit jedem Atemzug in jedem Augenblick, genau hier.

 

 

29.09.08

Noch bis zum 5. Oktober 08
STEINZEITKUNST
Frühe Kulturen aus Rumänien aus einer Zeit (ca. 8000 - 3500 v.Chr.)
Historisches Museum Olten, Schweiz
Konradstr. 7
www.steinzeitkunst.ch

Diese Ausstellung erscheint mir für alle, die am alten Europa und am Ursprung unserer Kultur interessiert sind ein MUSS. Schade nur dass die rumänischen Wissenschaftler und die schweizerischen Aussteller sich nicht vorstellen können, dass es in dieser Zeit eine matriarchale oder matrilineare Kultur gab. Selten nur wird in den begleitenden Texten von ganz offensichtlich weiblichen Figurinen gesprochen. Meistens steht "anthropomorph" oder "menschlich", wo wirklich erkennbar ist, dass es sich um weibliche Gestalten handelt. 

In den eindeutig kultischen Gefäßen ist das Weibliche innen und aussen, oben und unten gleichermaßen abgebildet.

Himmel und Erde, sakral und profan waren nicht getrennt. Natürlich gab es keine lineare Schrift und auch kein lineares Denken. Aber überall findet man über Jahrtausende Analogien. Es scheint mir ausgeschlossen aus einem nur patriarchal geprägten verstandesmäßigen Denkmuster eine matriarchale Zeit zu begreifen, geschweige denn zu beschreiben.
Aus den Ausgrabungen in Anatolien ist uns von James Mellaert viel vermittelt worden. Merkwürdig, dass die Aussteller davon keine Kenntnis zu haben scheinen.

So kommt es, dass die oben abgebildete Statuette, als "Frau des Denkers" (The thinker and his wife) auf einer zur Ausstellung erschienen Kunstkarte bezeichnet wird. Das ist unzulänglich, weil nicht bekannt ist welche Sozialordnung damals herrschte. Aus bisherigen Forschungen kann man annehmen, dass es vor 8000 Jahren keine Frau von.... gab. Der blutsverwandte Bruder spielte in der Familie eine wichtige Rolle. Es gab den Sohngeliebten, es gab den Heros der jahreszeitlich bedingt wieder abgetreten ist. Es ist anzunehmen, dass die Frauen in der Zeit noch gar keine Kenntnis hatten, dass sie durch die Verbindung mit einem Mann schwanger wurden. Man kann also das patriarchale Ehe-Arrangement nicht stillschweigend voraussetzen.

Über diesen "Denker" nun, (er wird verglichen mit dem Denker von Auguste Rodin) gibt es lange Abhandlungen, und damit wird die Ausstellung auch beworben.

Nichts desto trotz, sind die beiden kleinen Skulpturen aus dunklem Ton im schwarz gehaltenen Raum nebeneinander in einem Schaukasten wunderbar ausgestellt und sicher der Höhepunkt dieser Ausstellung. Sie wurden zusammen aus einem Grab der Hamangia-Kultur von Cernavoda geborgen (5000 - 4600 v.Chr.)

Wer diese beiden Figuren sind, wird wahrscheinlich ein Geheimnis bleiben. Die Haltung der Frau erinnert an die königliche Körperhaltung der Guan Yin in China. Sitzt der Mann wirklich auf einem Stuhl, wie beschrieben wird? Die vierbeinige Form mahnt eher an die Altartische, die in der Ausstellung auch gezeigt werden.
Mich interessieren die Körperhaltungen vor allem aus meiner Arbeit mit Urgebärden der Menschheit. Aus dieser Sicht könnte es sich bei beiden Plastiken um sakrale Körperhaltungen handeln. Jedenfalls haben sie eine entsprechende Wirkung, wenn wir diese Gebärden nachvollziehen. Interessant ist u. a. auch, dass bei der weiblichen Figur ein Loch in der Mitte der Stirn deutlich sichtbar ist.

Wenn man die begleitenden Texte nicht liest, ist die Ausstellung wirklich ein Juwel. Die 1200 Exponate zeigen welche Hochkultur im alten Europa vorhanden war, bevor es lineare schriftliche Zeugnisse gab. Diese Kulturen haben uns heute etwas zu sagen. Bei allen Ausgrabungen wurde nie Kriegswerkzeug gefunden.

Es sind Objekte aus 40 Museen in Rumänien, die wir z. T. aus Büchern von Maria Gimbutas kennen. Näheres wird auch in dem lesenswerten Buch von Carola Meier-Seethaler/ Ursprünge und Befreiungen/ Eine dissidente Kulturtheorie/Arche beschrieben.
Die Ausstellung geht anschließend nach Brüssel.

 

 

16. september 2008

Kochen Sie auch gerne?
Unter www.schrotundkorn.de/rezepte können Sie an die 3000 Rezepte aussuchen, oder ein eigenes Lieblingsrezept veröffentlichen.
Hier für die kühleren Tage aus der Oktober-Ausgabe von "Schrot und Korn" zum Thema "Chinesische Elemente-Küche" eine feine Rote-Rüben-Suppe

mit Ingwer für 2 Personen. Zubereitung: 25 Min. + Kochzeit: 60 Min.

1 Rote Rüben in einem Topf mit ausreichend Wasser circa 45 Minuten weich kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und auskühlen lassen.

2 Kartoffeln würfeln. Zwiebel fein hacken, in Öl andünsten. Kartoffeln und Ingwer zugeben, salzen, pfeffern und mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen. Suppe 10–15 Minuten köcheln lassen.

3 Rote Rüben schälen und in Streifen schneiden. Radicchioblätter in feine Streifen schneiden. Orangensaft und Rote-Rüben-Streifen 5 Minuten in der Suppe ziehen lassen.

 

 

15.09.08

"Die Forschungen zu Glück zeigen, dass es nur ein Merkmal gibt, was damit direkt in Verbindung gebracht werden kann: die Qualität privater Beziehungen", sagte der Leipziger Mediziner Michael Geyer auf der Erfurter Psychotherapiewoche (13. bis 17. September). Täglich steht ein Vortrag zum Thema Glück auf dem Programm.
"Bei Reichtum oder Ruhm gibt es dagegen keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem Gefühl der Zufriedenheit", sagte Geyer, der in Leipzig die Universitätsklinik für Psychotherapie und Psychosomatik leitet. "Insofern hat der Spruch 'Geld macht nicht glücklich' eine gewisse Berechtigung." Überraschenderweise spiele auch Gesundheit keine große Rolle. "Es gibt unter Kranken eine erstaunliche Glücksrate, die sich nicht wesentlich von anderen Gruppen unterscheidet." Dies lasse darauf schließen, dass viele Betroffene ihre Krankheit erfolgreich verarbeiten.

Die Erkenntnisse werden für den Wissenschaftler auch durch Umfragen nach der Zufriedenheit von Völkern erhärtet. "Die Deutschen erweisen sich dabei jedes Mal trotz ihres Reichtums, der hohen Lebenserwartung und ihres guten Gesundheitszustandes als Jammer-Volk." Bei den Untersuchungen habe sich gezeigt, dass der Gesamtreichtum des Landes für das individuelle Glück bedeutungslos ist. Entscheidend sei die Verteilung. "Wenn die Schere zu weit geöffnet ist, entsteht schnell Neid und Verdrossenheit auf der einen, und Verlustangst auf der anderen Seite."

Die Möglichkeit, Glück zu empfinden, hänge auch von der Erziehung ab. Kinder, denen Mitsprache eingeräumt werde, blickten optimistischer in die Zukunft. "Die Kinder müssen ihre Bedürfnisse spüren und dann die Möglichkeit bekommen, sie zu erfüllen", sagte Geyer. Deshalb sei nicht nur Bevormundung schädlich, sondern auch Verwöhnen. "Wenn Kindern jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wird, dann haben sie keine Sehnsüchte und keinen Antrieb mehr. Das macht sie schlaff, nörglerisch und unzufrieden."
www.psychotherapie-woche.de/

 

14.09.08

Die Faire Woche findet in diesem Jahr unter dem Motto
„Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ vom 15. – 28. September statt.
Die Faire Woche ist eine Aktionswoche des Forums Fairer Handel, dem Netzwerk der Organisationen und Akteure des Fairen Handels in Deutschland. Es wurde gegründet, um die Aktivitäten des Fairen Handels in Deutschland zu koordinieren. Ziel des Forums Fairer Handel ist es, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Mehr Informationen zu der Arbeit des Forums finden Sie unter www.forum-fairer-handel.de .
Siehe auch wege-der-mystik/soziale verantwortung jetzt

 

 

6. September 2008

Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen, sie zu reiten.
Jon Kabat-Zinn

 

3. September 2008

Gerade erreicht uns folgender Hilferuf von der Gesellschaft für bedrohte Völker:
" Wir möchten Sie um Mithilfe in zwei dringenden Fällen bitten:
Der Völkermord in Darfur ist neuerlich eskaliert – Millionen bedrohter Menschen brauchen dringend Schutz und Hilfe.
In China ist nach Ende der Olympiade genau das eingetreten, vor dem die GfbV lange gewarnt hat: Die Unterdrückung der Minderheiten wird verstärkt, anrollende Verhaftungswellen verschonen nicht einmal Kinder.

Bitte beteiligen Sie sich an unseren Online-Appellen und bitte unterstützen Sie unsere Arbeit auch durch eine Spende: Denn nur dank der Mithilfe unserer Spender und Mitglieder ist unser engagierter Einsatz für Menschenrechte möglich.

Rund 150 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren werden seit Tagen im Gefängnis Ba Jia Hu in der uigurischen Provinzhauptstadt Urumtschi festgehalten. Ihr „Verbrechen“: Sie haben am Islamunterricht teilgenommen.
Bitte fordern Sie den Gouverneur der Autonomen Provinz Xinjiang auf, die uigurischen Kinder unverzüglich freizulassen und das Recht der Uiguren auf freie Religionsausübung zu gewährleisten! " Zum Online Appell

SOS DARFUR - WO ist die UNAMID?!
Nicht einmal in Flüchtlingslagern sind die Menschen in Darfur vor der mörderischen Gewalt der sudanesischen Regierung sicher.
Am 25. August rückte die sudanesische Armee mit gepanzerten Fahrzeugen ins Flüchtlingslager Kalma in Darfur ein und tötete 85 Flüchtlinge, in der Mehrzahl Frauen und Kinder.
Die internationale Schutztruppe UNAMID unternahm offenbar nichts, um das Morden zu beenden. Sie verfügt über viel zu wenige Hubschrauber - von den geplanten 26.000 Blauhelmsoldaten wurden erst 9.000 stationiert. Davon kommt nur ein einziger aus Deutschland.

Im Bundesrat wird am 16. September über die deutsche Unterstützung der UNAMID abgestimmt – bitte fordern Sie die Vertreter der Regierungsparteien auf, die Friedenstruppe DRINGEND zu verstärken!
> Zum Online Appell

 

3. September

Der Sommerfaden
Da fliegt, als wir im Felde gehn,
ein Sommerfaden über Land,
ein leicht und licht Gespinst der Feen,
und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm' ihn für ein günstig Zeichen,
ein Zeichen, wie Lieb' es braucht.
O Hoffnung du, der Hoffnungsreichen,
aus Luft gewebt, von Luft zerhaucht.
Ludwig Uhland

 

2. September 2008

Als ich gestern nach drei Wochen Kursen in der Klosterkirche Bursfelde wieder auf Holzkirchen zusteuerte, fuhren wir am hellen Tag durch eine Nebelwand. Schon an der Weser hüllte Nebel Morgens und Abends Hügel und Ebene in gedämpfte Pastellfarben.

Nicht wenige Menschen kommen zu uns weil sie sich in ihrem Leben in einer Umbruchsituation befinden. Oft fühlen sie sich wie von Nebel eingehüllt, wie in einer Grauzone. Im Grunde ist dies ein sehr wertvoller Moment, jedoch oft nur schwer auszuhalten. Es ist ein Moment des Innehaltens, des Nichtreagierens. Da sein, wach sein, wo ich nicht weiß wie es weiter geht.  Es steht ausser meiner Kontrolle wie es weiter geht. Da viele Menschen eine solche exklusive Zeit nicht aushalten können, treffen sie oft vorschnelle Entscheidungen nur um dieser Situation zu entkommen.
Vom Morgennebel im Herbst eingehüllt zu sein, läßt uns erfahren wie gut es ist in einer Grauzone zu sein ohne etwas MACHEN zu müssen. Besonders wenn sich im Laufe des Tages der Nebel lichtet und plötzlich ein helles Sonnenlicht alles Unsichtbare durchstrahlt.  

 

 

20.08.08

weltweit sind die zeiten schwierig;
erwachen ist kein luxus oder hehres
ideal mehr, erwachen ist
lebenswichtig geworden.

wir dürfen uns nicht an der weiteren
vermehrung von depression,
entmutigung und zorn beteiligen.
wir müssen lernen, mit schwierigen
zeiten vernünftig umzugehen.

die erde selbst scheint uns
anzuflehen, die freude zu berühren
und unsere innerste essenz zu
entdecken.

das ist der beste weg, wie wir
anderen von nutzen sein können.
aus: pema chödrön, wenn alles zusammenbricht, hamburg1997, S.88

 

19.august 2008

viele von ihnen handarbeiten gern. hier möchte ich sie auf das besondere angebot der naturstoffe von anita pavani diese woche aufmerksam machen:
"diese Materialien stammen aus kleinen, abgelegenen Bergdörfern im Himalaya, wo sie wie seit uralten Zeiten in der dörflichen Gemeinschaft und in traditioneller Weise hergestellt werden. Keines dieser Textilien ist biologisch zertifiziert, denn Zertifikate sind teuer und nur für große Betriebe mit maschineller Produktion überhaupt erreichbar. Dennoch sind diese Stoffe die biologischsten und reinsten, die ich kenne. Sie zählen zu den ganz ganz seltenen Textilien, die zu keiner Zeit ihrer Herstellungsprozedur mit Fremdstoffen außer Holzasche in Berührung kommen, da die Fasern komplett von Hand gewonnen, versponnen und verwebt oder gestrickt werden.

Die Hornplatten und Knöpfe stammen von Büffeln oder Yaks, die flachgepresst und mit eingebrannten Mustern versehen werden. Sie werden von einer Frauenkooperative in Nepal entworfen und hergestellt, die Erlöse kommen direkt der dortigen Bevölkerung zu Gute.  Wir finden die subtile Harmonie der Naturfarben so schön, dass wir für Sie ein komplettes Himalaya-Paket zusammengestellt haben, das ganz sicher Ihre kreative Fantasie und Gestaltungsfreude anregt, denn die Materialien sind vielseitig einsetzbar - für Bekleidung und Accessoires, Taschen, Dekoration, Kissen, Wandbehänge, Tischsets, Utensilienordner oder einfach als hübsche und ausgefallene Geschenkidee. Unsere neuen Hornplatten lassen sich zu dekorativen Broschen, Anhängern, Gürtelschnallen, Haarschmuck und dergleichen verarbeiten. Sie können sie feilen, sägen, bohren oder bekleben. Nur die Yakhornplatte in unserem Paket ist mit 2 Löchern versehen für einen Anhänger!  

Sie können sich auch ein Paket nach Ihren eigenen Wünschen zusammenstellen oder noch etwas zu einem Himalaya Paket dazubestellen! Alle Artikel im Paket, das "Allo-Garn" und unsere neuen Hornplatten gibt es ebenfalls zu reduzierten Preisen unter folgendem Link: http://www.naturstoff.de/shop/index.asp?shop_id=1&pgroup_shortname=ID1214 Bitte beachten Sie, dass unser Himalaya-Paket nur für kurze Zeit erhältlich ist. Lieferung nur so lange der Vorrat reicht. Sie helfen damit, ein kleines Stück Textilkultur zu erhalten , das den Menschen in den Bergen ein Weiterleben in ihrem traditionellen Lebenszusammenhang ermöglicht." 

 

18. august 2008

das abenteuer hat sich gelohnt. es war einfach wunderbar mit den kindern, mit den familien im bereich der klosterkirche bursfelde. alle möchten die spirituelle familienfreizeit 2009 fortführen. da nächstes jahr die wohnmöglichkeiten in bursfelde von grund auf renoviert werden, suchen wir nun für 2009 noch ein haus wo das möglich wäre. Hat jemand eine Idee?
info@beatrice-grimm.de

 

 

Es gibt in der physischen Welt
eine unzerstörbare Kontinuität
von Beziehungen zwischen
Warm und Kalt,
Licht und Dunkel,
Bewegung und Ruhe,
genau wie bei den tiefen und hohen Noten eines Klaviers. Deshalb führt das Gegensätzliche in der Welt
nicht zu Verwirrung,
sondern zu Harmonie.
Rabindranath Tagore

 

12. august 2008

es gibt einen alten chinesischen fluch: "ich wünsche dir in einer interessanten zeit wiedergeboren zu werden".
bilder der letzten tage...
sie bleiben mehr als worte im gedächtnis. hunderte von trommlern, high tech vom feinsten, uniformierte, die im stechschritt die olympische fahne zu ihrem platz bringen und sie hissen. ich assoziere 1936 olympische spiele in berlin. auf der tribüne putin. brennendes georgien. während der olympischen spiele, sagt eine regel, sollen kriege ruhen. avaaz.org/en/georgia_ceasefire_now

dieses vogelnest erbaut von tausenden von gezwungenen landarbeitern. schauen wir in unsere küchen oder in unsere kleiderschränke. wer hat nicht zumindest eine bluse made in china, die nur so billig sein konnte, weil sie unter schlimmsten umständen hergestellt wurde. das erdöl in china kommt aus dem sudan und bezahlt wird nicht mit geld sondern mit waffen.
die gesellschaft für bedrohte völker veröffentlicht bzw. übersetzt das tagebuch von mia farrow die zur olympiade in darfur weilt:
http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=1419&stayInsideTree=1

die letzten tage war ich mit meinen nichten und neffen in den bergen, im wald. einer sagte: "was willst du mit uns in der natur, wir sind doch city-menschen". dann hat es sie doch gepackt. mit verbundenen augen lauschen, welche geräusche zu hören sind. eichhörnchen, die einem aus der hand fressen. in den kalten bergsee tauchen, denn die schwimmflossen waren ja dabei. mit dem schlagzeuger enrico lenzin naturinstrumente bauen und musizieren und mit patrick horber landart - freies experimentieren und gestalten mit fundstücken aus der natur.

www.streuwerk.ch

 

ein handschlag geht um die welt.
siehe wege-der-mystik.de/soziale verantwortung jetzt

 

2. August das 6. Jahreskreisfest siehe tipp

da diese zeilen von vielen interessierten frauen gelesen werden, möchte ich sie einladen, sich den termin vom 22. bis 24. märz 2009 schon mal vorzumerken. da veranstalten wir am benediktushof ein symposion "weibliche spiritualität". dazu habe ich, wie mir scheint frauen und ein mann eingeladen, die zu diesem thema wichtiges beizutragen haben. hier schon mal die ausschreibung. anmelden kann man sich erst, wenn im september das benediktushofprogramm 2009 rauskommt.

Symposion:
Weibliche Spiritualität
Unser Bewusstsein hat sich außerordentlich stark in das hineinentwickelt, was wir männliche Wesenszüge nennen: Unterscheidung, Logik, Abgrenzung, Durchsetzungsvermögen, Macht, Kampf. Das hat uns im Laufe der Evolution bei der Selbstbehauptung unter vielen bedrohlichen Konkurrenten geholfen. Heute ist es eher zur Bedrohung für unsere Spezies geworden.
Die Zukunft der Menschheit hängt von der Erweiterung unseres Bewusstseins, unseres Mitgefühls, Wohlwollens und dem was alle Religionen Liebe nennen ab.
Es bedarf dringend der weiblichen Qualitäten, die in uns allen angelegt sind.
Diese urmenschlichen Wesenszüge, wie Intuition, Fühlen, Erhalten, Tragen, Schauen, Empfinden, Zuwendung und Hingabe, sind gerade heute für Frau und Mann in gleicher Weise von Bedeutung. Das Symposion möchte durch Vorträge, Arbeitskreise und Feiern dazu beitragen diese neu aufkommende Kraft in unser Bewusstsein zurückzuholen.
Referentinnen und Referenten:
Antoschka, The World Parliament of Clowns
Dr. Kirsten Armbruster, “Starke Mütter verändern die Welt”
Monika Fell-Hagen, Weibliche Sexualität
Dr. Malika Grasshoff, Die Weiblichkeit der Kabylen – Religion des Alltags
Alev Naqiba Kowalzik, Heilmusikerin
Ursula Pöppinghaus, Ein spiritueller Lebensfaden
Dr. Alexander Poraj, Weibliche Spiritualität

Leitung: Beatrice Grimm
Willigis Jäger

 

02.08.2008

nach rückmeldungen auf den beitrag vom 30. juli: vera zingsem ist noch bis zum schluss der ausstellung am 3. august 2008 in der ausstellung "gott weiblich" in rottenburg am neckar anwesend. es lohnt sich auch von weit her zu kommen.

in der austellung ging es natürlich auch um die jungfrau.
wer in der katholischen kirche seinen platz hat, muss sagen, dass es sich um eine biologische tatsache handelt. die geschichte erzählt uns etwas andere, das wissen inzwischen die meisten frauen.
auf die frage nach jungfäulichkeit antwortete vera zingsem mit einem zitat aus ihrem buch "der himmel ist mein, die erde ist mein... ":

"Meine Königin, meine Jungfrau
So hoch wie der Himmel,
So weit wie die Erde,
So stark wie die Fundamente der Stadtmauer..."

so wird inanna angesprochen bevor sie in die unterwelt hinab steigt.

 

1. August 2008

Nur mit Spezialbrille oder geschwärztem Glas gucken, wenn man beobachten möchte wie sich die Mondscheibe über die Sonne schiebt.
Viel interessanter ist es das Licht, die Umgebung, die Natur wahrzunehmen. Auch bei partieller Sonnenfinsternis verhalten sich die Vögel anders, als würden sie sich zum Schlaf bereiten. Auch wir Menschen sollten diese kraftvolle besondere Zeit nutzen nach innen zu hören im Kontakt mit dem was aussen geschieht. Es ist in diesem Moment leichter. In der Mittagssonne nach innen zu hören wo sich normalerweise alles nach außen richtet, ein besonderes Erlebnis!

totale Sonnenfinsternis in Grönland - Greenland, das eigentlich nie grün sondern seit Menschengedenken weiß war...

Angaangaq kommt aus Grönland zum Benediktushof zum Symposion "Heilen"
Montag 24. bis Mittwoch 26. November  2008.

Im vergangenen Jahr war „Klimakatastrophe“ das „Wort des Jahres“, denn die Medien sind voll von alarmierenden Berichten und erschreckenden Szenarien.
Ganz unabhängig von diesen  wissenschaftlich gestützten Prognosen enthalten auch manche  Prophezeiungen alter Kulturen ähnliche Warnungen vor einem dramatischen globalen Wandel. So berichtet das Volk der Eskimo-Kalaallit auf Grönland von folgender Prophezeiung:
„Wenn steinhart gefrorene Gletscher eines Tages so weich werden,  dass du in ihnen deinen Handabdruck hinterlassen kannst, dann ist Mutter Erde in großer Bedrängnis.“
Das Eis der arktischen Polkappe schmilzt in dramatischem Ausmaß und bedroht die Welt mit Folgen, die wir uns bislang nur schwer vorstellen können. In der Logik dieser Eskimo-Kultur ist die Ursache ganz klar: In dem Maße, in dem unsere Herzen einfrieren, müssen die Pole für uns schmelzen.

Angaangaq ist seit vielen Jahren als spiritueller Heiler tätig. dessen Familie zu den traditionellen Heilern aus dem Hohen Norden aus Kalaalit Nunaat, Grönland gehört. In dieser Tradition gilt der Schamane als Ranghöchster. Er verbindet die Grenzen von Kulturen und Glauben, von Jung und Alt. Seine Arbeit hat ihn auf fünf Kontinente und in über 40 Länder geführt. Als traditioneller Heiler, Geschichtenerzähler und Träger einer Qilaut, einer Inuit-Windtrommel, leitet er Heilkreise, intensive Weiterbildungen und Schwitzhütten-Zeremonien, bei denen er die nirgends aufgeschriebene Weisheit seines Volkes einbringt.

Er ist als Vertreter seines Volkes in mehreren internationalen Organisationen und Vereinigungen tätig und ein gefragter Redner auf Konferenzen zu Umweltfragen und ethnischen Themen.
Angaangaq sagt: "Die Zeit ist gekommen unsere Stimmen und unsere Herzen zu vereinen, unsere spirituellen Wege praktisch zu gehen, das Gleichgewicht wieder herzustellen, das vermisst wurde auf der Erde. Wir können nicht warten. Durch unsere Heilkreise schaffen wir Erfahrungen die uns bekräftigen mit mehr Mitgefühl zu leben, um unsere Welt zu einem Leben zu einer Zeit zu vereinen, das Eis in den Herzen der Menschen schmelzen."

Für Angaangaq wie für alle indigenen Völker ist die persönliche Transformation unabdingbar auf dem Weg zur globalen Heilung. Ein außergewöhnlicher, denkwürdiger Weg zum Klimaschutz.

Anlässlich einer Zeremonie auf der Spirituellen Sommerakademie in Hombroich 2007 wurde Willigis Jäger von Angaangaq gebeten sein Ältester zu sein.

Er spricht fließend Englisch und wird übersetzt.

"Eines Tages wird der große Seeadler von den Eisbergen herabkommen und mit sich eine frische Brise von Wissen und Weisheit bringen. Dann wird die Menschheit eine Chance haben sich zu verändern und dieses Wissen weise einzusetzen."

 

31. Juli 2008

Sonnenfinsternis
am 1. August 2008

Diese Finsternis ist total von Nordost-Kanada über Nordgrönland, die Insel Novaya Zemlya, Zentralsibirien (Nowosibirsk) bis nach China.
In Europa ist die Sonnenfinsternis nur partiell sichtbar.
Trotzdem wirkt sie. Auch auf uns.
Eine Grafik-Karte mit genauen Beschreibungen unter
http://eclipse.astronomie.info/2008-08-01/europe.html

 

30. juli 2008

Gestern war ich mit einigen Frauen nach Rottenburg am Neckar gefahren zur Austellung "gott weiblich" im katholischen Diözesanmuseum. Wir hatten eine eigene Führung gebucht, die uns empfohlen wurde. Jedoch kamen dazu etwa noch 30 Frauen und drei Männer. Wolfgang Urban teilte sein umfangreiches Wissen sehr engagiert für das Weibliche mit allen, die zuhörten.
Gleichzeitig war er ganz katholisch in seiner Rede, dass mit Jungfräulichkeit eine biologische Tatsache gemeint sei.

Eine Viertelstunde später begann eine weitere Führung in den relativ kleinen Räumen. Es hatte sich herumgesprochen, wohl auch durch den ZEIT-Artikel zur ursprünglichen Ausstellung in Fribourg in der Schweiz. Manchmal waren drei Führungen gleichzeitig in den relativ kleinen Räumen.

Aschera, die mit beiden Händen machtvoll und selbstbewusst ihre Brüste präsentiert, wird im Begleitkatalog als Göttin benannt. Mit biblischen Texten und alten Inschriften kann heute nachgewiesen werden, dass sie vom 10. bis zum 7. Jahrhundert vor unserer Zeit ganz selbstverständlich im Jerusalemer Tempel und in vielen Häusern des alten Israel verehrt wurde. Hat man doch bei archäologischen Ausgrabungen über 1000 Aschera-Figuren gefunden und der Verfasser des Ausstellungs-Katalogs, Prof. Othmar Keel, geht davon aus, dass sie "jungen Frauen anlässlich ihrer Heirat zur Verstärkung der Weiblichkeit geschenkt wurden".

Die Kraft vieler Austellungsobjekte einmal life zu erleben, die wir sonst nur aus Büchern kennen, war eindrücklich. Tatsächlich weht da in diesen sonst so kühlen Hallen ein weiblicher Geist.
Ganz besonders durch die überraschende Anwesenheit von Vera Zingsem. Sie war für mich der Höhepunkt des Tages. Auch ein Genuss für all die Frauen die von weit her gekommen waren. Sie erzählte mit einer leidenschaftlichen Lebendigkeit (und rückte einiges in der Ausstellung zurecht) was sie seit Jahrzehnten ja selber erforscht hat.
Ich benutze seit vielen Jahren für meine Frauenkurse ihre Texte in dem Buch "Der Himmel ist mein, die Erde ist mein... Göttinnen großer Kulturen im Wandel der Zeiten". Gerade erscheint es neu, erweitert und jetzt mit Bildern für nur EUR 32,-. Vor Jahrzehnten kostete dieses besondere Buch 98,- DM
ISBN 978-3-935937-61-0

Am 1. August gibt es in dieser Ausstellung ein Museumsnacht, die Vera Zingsem und Wolfgang Urban gemeinsam gestalten.
Fahrt hin! Es lohnt sich.

 

23.07.08

ab und zu werde ich gefragt was mein Lieblingsbuch sei.
eigentlich ist es immer das buch, das ich gerade lese. zur zeit lese ich ein für mich ganz spannendes buch (ich finde es liest sich wie ein krimi): Enja Riegel/Schule kann gelingen! Wie unsere Kinder wirklich fürs Leben lernen/Fischer TB. aus ihrer langjährigen praxis als direktorin und gründerin eines anderen schulmodells erzählt enja riegel mit vielen konkreten beispielen wie kinder (und auch wir erwachsene) aus erfahrung lernen, so dass es spass macht und freude bringt. gerade deswegen und allen zweiflern zum trotz erreichte ihre schule im internationalen schulvergleich eine überdurchschnittliche plazierung.
dieses buch ist für alle lehrer ein MUSS.

 

If you don t know the trees
you may become lost in the forest.
If you don t know the stories
you may become lost in life.
aus Sibirien   

 

 

21.07.08

es stellt sich heraus, dass viele unserer e-mail-bestätigungen für eine kursanmeldung offenbar nicht angekommen sind. wer also keine baldige bestätigung auf seine anmeldung bekommen hat, möge sich bitte melden: info@beatrice-grimm.de

 

20.07.08

Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume,
Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf...
Ich leb' mit tausend Seelen weiter dort
im Herz der Freunde. Nein, ich ging nicht fort:
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöst.
Michelangelo

 

07.07.08

heute nacht ging mein onkel, der bruder meiner mutter hinüber in die andere welt. er war in unserer familie unterstützend und wichtig. er  war  alt. er war jetzt krank. er wünschte sich den tod. wenn ich mit ihm telefonierte, sagte er vor ein paar wochen immer wieder: "wann kommt der tod?" und "schick mir den tod," und irgendwann sagte ich ihm, dass der tod nicht kommt, sondern dass er, der onkel, geht...pause. dann hat irgendwas geschnakelt, er machte sich auf den weg und war froh und heiter und lachte manchmal über sich selber. er konnte immer mehr annehmen, dass er immer weniger wurde, er war ja auf dem weg des gehens, des weniger werdens.
er und meine tante waren wichtig in meinem leben und ich bin ihnen, bin ihm dankbar für so vieles was ich von ihm bekommen habe. Er war Bergführer und hat mich jeweiils mitgenommen in seine geliebten Berge. An seinen abgesicherten Seilen fühlte ich mich immer sicher. Wenn wir zusammen auf höhere Ebenen in den Bergen kamen, sagte er mir immer, dass sie nun alle da wären, alle die vor uns gegangen sind. Er fühlte sich von den Ahnen in den Bergen immer begleitet.
Willigis hatte ihm vor einiger Zeit eine Karte geschickt: "Das Leben endet nie!" Die Karte kam erst heute in seinem Briefkasten an. Nächsten Dienstag hatte ich vor ihn in Bern nochmal zu besuchen, wir haben vorher einen Kurs im Felsentor. Nun ist er so gegangen, dass die Beerdigung genau am Dienstag stattfindet.

Wie immer ist alles stimmig. manchmal nehmen wir die Simmigkeit nicht wahr. Jedoch:

Immer geht es um Leben und Tod
kein Verweilen kennt der Augenblick.
Jeder sei wachsam,
keiner sei nachlässig
keiner vergesslich

 

07.07.08

Letzte Kurse in Bursfelde wegen Umbau der Wohnanlage 2009:

  Foto C: Erwin Reißmann

Zu der spirituellen Familienfreizeit vom 14. - 17. August 2008 in der Klosterkirche  Bursfelde haben sich bis jetzt relativ wenige Familien angemeldet. Da es mir wichtig ist, dass dieser Kurs stattfindet, öffnen wir den Kurs für alle, die schon immer einen Kurs mitmachen wollten, in dem auch gesprochen wird und der etwas lockerer, etwas spielerischer ist. Drei Tage Ferien in Bursfelde mit Tanzen, Tönen, Singen und auch stillem Sitzen in der romanischen Basilika, unter alten Bäumen und an der Weser.

Einige haben drei Wochen Bursfelde gebucht. Es besteht auch die Möglichkeit in der Klosterkirche Bursfelde zu bleiben und ab 20. August an einem oder zwei Schweigekursen teilzunehmen.
Nähere Angaben: Kurse

 

06.07.08

Kinder sind unsere wirklichen Lehrer. Lerne wieder ihnen zuzuhören: Sie erzählen Dir von der Schönheit und der Sorglosigkeit, die du nur im gegenwärtigen Augenblick wiederfindest.
Tibetisches Sprichwort

 

2. juli 2008

das leben ist wie eine pralinenschachtel: man weiß nie, was man bekommt!
aus dem film forrest gump

 

 

1. juli 2008

Einladung zum Kurs
Der spirituelle – mystische Weg der Christen
Benediktushof 22. bis 27. Juli 2008

Es gibt drei religiöse Ebenen:
1. Institutionen, Kirchen und Gemeinschaften mit einem Glaubensbekenntnis.

2. Theologie und Metaphysik, die sich Gedanken über Gott macht.

3. Die mystische Ebene, die in die Erfahrung der göttlichen Wirklichkeit führen will.

Der Benediktushof lädt in diesem Kurs ein zu dieser dritten Form des Betens.
Die Grundelemente dieser Gebetsform (Kontemplation) werden eingeübt und besprochen. Über Körperarbeit, Bewegung und Gesang wird der ganze Mensch bereitet zum Sitzen in der Stille.
Auch Anfängerinnen und Anfänger sind willkommen.

Kursleitung : Beatrice Grimm und Dr. theol. Franz Nikolaus Müller
Kosten: EUR 175.00 zuzüglich Unterkunft und Verpflegung
Anmeldung: Benediktushof, Zentrum für spirituelle Wege,
Klosterstr. 10, 97292 Holzkirchen (Unterfranken)
Telefon 09369-98 38 0
E-mail: info@benediktushof-holzkirchen.de
www.benediktushof-holzkirchen.de

 

letzter junitag 2008

zeit der rosen - noch sind sie da.
reife einheimische erdbeeren und kirschen. gestern gab es im benediktushof die ersten süßen aprikosen und pfirsiche. die schwalben sind hier unter dem dach ausgeschlüpft und halten zu dritt ausschau ob bald jemand kommt und sie füttert. der sommer ist da, der bach rauscht, die spanier haben gewonnen, und alles ist gut.

rumi sagt an einer stelle, dass ein rosenduft an den händen derer bleibt, die rosen verschenken.
es waren wohl die kreuzritter, die die damaszenerrose mit ihrem intensiven duft aus syrien in den westen brachten. es ist die damaszener rose aus der das berühmteste rosenöl gewonnen wird. in den geschichten von tausendundeinernacht erzählt scheharazad von dieser orientalischen rose als symbol für liebe, lebenslust, schönheit, anmut, aber auch für wehrhaftigkeit.

 

23.06.08

längste tage
kurze nächte

die hellsten tage vom 21. - 24. juni sind etwa gleich lang. die sommersonnenwende schenkt uns ganz besonders die gute gelegenheit sich selber zu wenden.
wenden sie sich mit ihrem körper! seele und geist gehen mit. sie sind nicht voneinander getrennt.

gehen sie ins labyrinth, jetzt. kommen sie ins labyrinth am benediktushof, wenn sie hier in der nähe sind.


labyrinth am benediktushof                                                        copyright: mymaze.de                                                                                              

wenn sie kein labyrinth vor der haustür haben, gehen sie jetzt eine spirale, zum beispiel auf einer wiese nach links (der linke arm ist vorne) bis zur mitte - drehen sie sich um sich selber und halten ein paar minuten inne. dann drehen sie sich langsam nach rechts (der rechte arm ist vorne) wieder aus.

tag und nacht können sie virtuell das labyrinth am benediktushof oder eines der vielen, vielen labyrinthe des labyrinthspezialisten erwin reißmann besuchen. wenn ich mit meinen augen, oder mit dem curser den weg ins labyrinth gehe, hat das auch eine gute wirkung. probieren sie es aus: www.mymaze.de

 

 

20.06.08

Die Vergangenheit ist klar wie Wasser,
die Zukunft dunkel wie schwarzer Lack
und die Gegenwart
eine leuchtende Perle in meiner Hand.
Östliche Weisheit

 

 

17.06.08

Fußball - Gestern war mir die deutsche Begeisterung ja nicht so klar. Sowohl Österreich als auch die Schweiz sind doch sowieso drin. Ein Aussenseiter möge es schaffen! Vielleicht die Türkei?

Ich werde immer wieder gefragt was ist für dich Fußball. Natürlich gibt es viele Aspekte. Ein vielleicht eher unalltäglicher passt hier ins Alltägliche:
Navaratri. In Indien ein neuntägiges Fest, sowohl im Frühjahr als auch im Herbst zu Ehren der großen Göttin. Nach der Arbeit gehen Abends nicht nur ganze Familien sondern viele junge Mädchen und noch viel mehr junge Männer in den Tempel. Da werden die weiblichen Gottheiten in Ritualen und Gebeten mit Blumen, Früchten, Süßigkeiten, Lichtern und Räucherwerk verehrt.
Vor den großen Tempeln in den Städten oder an Pilgerstätten werden mit Maschendraht ganze Plätze zu Korridoren eingerichtet, so dass viele Menschen auf engem Platz in der Schlange zum schmalen Eingang des Tempels stehen können. Beim Eingang werden von Ordnungshütern jeweils nur so viele Menschen eingelassen, wie beim Ausgang wieder hinaus strömen.
An einem der letzten Tage von Navaratri stand ich mit meinen indischen Freunden Abends in so einer Schlange. Die Tempelanlagen frisch geweißt, geschmückt mit unzähligen Lichterketten. Von weitem unterschiedliche Gesänge aus verschiedenen Tempeln. Indische Saiteninstrumente, aber vor allem der Klang der Tablas durchdrang den Raum. Der Geruch: ein Gemisch von Räucherwerk, duftenden Rosen, die wir in Händen trugen, dazwischen intensive Gewürze von frisch Gebackenem und eingekochter süßer Milch, ausgehend von den vielen kleinen Ständen ausserhalb der Tempelanlagen zur Verpflegung der Pilger.
Über uns ein tükisblau und ins indigo-violett übergehender Abendhimmel mit blinkenden Sternen und zunehmender Mondsichel.
Gesicht, Hände und Füße hatten wir an den vielen kleinen Waschanlagen vor dem Tempel noch einmal gewaschen. Barfuß stand ich nun auf einem feuchten Betonboden in einer furchterregenden Schlange; denn ein zurück gab es da nicht mehr. Diese verschlingende Schlange die wir selber waren, bewegte sich langsam immer wieder schubweise nach dem Maschendraht über Galerien und engen Holzbrücken in Richtung Heiligtum.
Die Frauen trugen an diesem Abend ihre schönsten Sahrees und auch die Männer waren in Seide gekleidet.
In dieser Atmosphäre hörte ich ausserhalb meines Blickfeldes plötzlich ein mir vertrautes Rufen und Skandieren von vorwiegend Männerstimmen. Ich hörte wie eine Mannschaft angefeuert wurde und fragte meine Freunde ob denn hier gleichzeitig noch ein Fußballspiel stattfinden würde. Sie verneinten. Es waren die Rufe an die große Göttin. Sie wurden immer lauter, überall wurden sie nicht nur von Jugendlichen aufgenommen und mit immer größer werdender Begeisterung skandiert. Es war derselbe Rhythmus, in dem Menschenmassen in den Fußballstadien ihre Mannschaft unterstützen.
Die Begeisterung setzte sich fort bis ins Innerste der Tempelanlage. Zum ersten mal hörte ich in diesem begeisterten Rufen die Sehnsucht und das Locken der Göttin. Es hatte etwas implizit beschwörendes: "Sei da große Göttin! Sei da große Göttin! Du bist da Göttin! Göttin, Göttin, Göttin!"
Es war wie im Stadion beim spannenden Spiel, als würde wie in leichtem Fieber die Temperatur in der Tempelanlage etwas ansteigen. Bei den Wartenden um mich herum setzten sich die Rufe in Bewegung um. Sie sprangen in die Luft, holten mit den Armen aus, soweit es der Platz zuließ und wenn sie gekonnt hätten, wären sie vielleicht begeistert losgerast.

Sollte diese Emotion der Begeisterung beim Fußball in ihrem Ursprung der großen Göttin gelten? Dieses umsäumte, große, grüne Feld mit einer provisorischen Öffnung auf jeder Seite und zwei mal 11 Männchen die mit der größtmöglichen Anstrengung versuchen einen Ball in so ein Tor zu bringen, und wenn es einer schafft, schreit ein Teil der Männer und jubelt und springt in die Luft oder kniet sich auf die Erde und dazu schreit das ganze umfassende Feld.

 

 

16. 06.08

eine Frau verliert sich im Wald und findet keinen Weg mehr.
Plötzlich kommt sie auf eine Lichtung, und am Rande dieser Lichtung entdeckt sie eine Quelle. Sie geht nun dieser Quelle nach, die bald zum Bach wird und zum Fluss anschwillt. Sie geht dem Wasser entlang weiter, denn wo ein Fluss ist, muss auch einmal eine Brücke kommen, wo sie wieder in die Zivilisation zurückfindet. Nach langer Wanderschaft durch eine einsame Gegend, sieht sie auf der anderen Flussseite eine Bäuerin, die auf dem Feld arbeitet. Sie ruft Ihr zu: "Wie komme ich denn auf die andere Seite?" Die Bäuerin hält einen Moment inne und ruft dann: "Sie sind auf der anderen Seite."

 

Es gibt auch in folgenden Kursen am Benediktushof noch freie Plätze:

FORTBILDUNG KONTEMPLATIVER TANZ - KÖRPERGEBET
20. - 22. Juni 2008
DER REIGEN IM JAHRESKREIS
Die Ritualtänze des alten Europa sind eng verbunden mit den Zyklen des Jahres. Sie verbinden uns direkt mit den eigenen natürlichen Zyklen. Als Teil der einen Lebenskraft, die ständig alles wandelt, erfahren wir die Bewegungen der Natur als unsere Bewegung, und unsere Bewegungen als Bewegung der Natur.
Kursleitung: Beatrice Grimm
Kursgebühr: EUR 98,- zzgl. Unterk./Verpfl.

WESTÖSTLICHE WEISHEIT
24. – 29. Juni 2008
Wir leben in einer Zeit, in der eine tiefe Sehnsucht nach einer religiösen Dimension spürbar ist. Viele Menschen möchten ihr Leben im Einklang mit diesem wesentlich Religiösen leben. Unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Zugehörigkeit suchen sie die Essenz des Lebens zu erfahren. Die Erfahrung der Einheit von Körper-Psyche-Geist soll durch einen entsprechenden Übungsweg stabilisiert werden. Nur ein Weg, der alle Ebenen des Menschen und seine individuelle Lebenssituation integriert, kann uns und die Menschheit voranbringen.

Die zentrale Übung in diesem Kurs ist das stille Sitzen (etwa fünf Stunden täglich), Körperarbeit, Vorträge, Einzelgespräche und Dialog. Durch einfache Bewegungen und Körperhaltungen aus europäischer und chinesischer Tradition kann eine Energie wahrgenommen werden, in der sich gleichsam Materie und Geist als nicht getrennt manifestieren.
Kursleitung: Willigis Jäger, Alexander Poraj, Beatrice Grimm
Kursgebühr: EUR 175,- zzgl. Unterk./Verpfl.

KONTEMPLATION
22. – 27. Juli 2008
Kontemplation ist der Weg der Ablösung von allen Wünschen, Bildern und Gedanken, der Sammlung aller Kräfte im Innern und der Öffnung für das innerste Sein. Für das christliche Mönchtum des Mittelalters war Kontemplation die schweigende Erfahrung der Gegenwart Gottes als des "Wesens jenseits aller Formen" (Meister Eckhart). Für die praktische Übung der Kontemplation orientieren wir uns an der Form des Sitzens in der Stille, wie es von den Wüstenvätern und Wüstenmüttern und in der Tradition der europäischen Mystik praktiziert wurde.
Gesang, Körpergebet und Tanz sind Teil dieses Kurses.
Kursleitung: Beatrice Grimm, Franz Nikolaus Müller
Kursgebühr: EUR 175,- zzgl. Unterk./Verpfl.

Alle Kurse finden grundsätzlich im Schweigen statt.
Eine Stunde meditative Mitarbeit in Haus oder Garten.
Anmeldung:
Benediktushof, Zentrum für spirituelle Wege,
Klosterstraße 10, 97292 Holzkirchen/Unterfranken
Tel. 09369 – 9838-0 E-mail: info@benediktushof-holzkirchen

 

07.06.08

Samstagnachmittag - Gartentag
Wer einen Garten hat, kann feststellen, dass die Nacktschnecken eine besondere Vorliebe für den zarten Salat haben. Ein natürlicher Feind neben Laufenten und Rebhühnern ist die Weinbergschnecke. Wenn nun Schneckengiftkörner gestreut werden, sterben auch die Weinbergschnecken eines schrecklichen Todes.
Maria Thun schreibt über ihre Erlebnisse mit Schnecken in den "Aussaattagen 2008" folgendes: Die Nacktschnecken halten sich gerne in feuchten Wiesen auf. Aber auf große Entfernungen nimmt ihr Instinkt wahr, wenn irgendwo Salat wächst. Dieser zieht die Schnecke wie ein Magnet an und sie muss ihn einfach fressen, denn etwas besseres gibt es für sie nicht. Die Weinbergschnecke lebt am liebsten in einem Steingarten, der nach Osten schaut. Öfters erlebt man morgens früh die Weinbergschnecke, ihr Haus tragend, auf dem Weg zum Salatbeet. Aber sie kommt nicht des Salates wegen. Ihre köstlichste Nahrung besteht aus den Eigelegen der Nacktschnecke an der Unterseite der Salatblätter, die diese zum Zwecke der Eiablage verschont hat.
Die Nacktschnecken leben gern im Dunkeln, auf humosen Böden, mit genügend Feuchigkeit und unter Bodenbedeckungen, die teilweise zur Bodenverbesserung im Hausgarten empfohlen werden. Sie scheuen das Licht."
Maria Thun beschreibt dann einen Versuch mit verschiedenen Präparaten und gleicher Aussaat.. Der Salat keimte nur, wo sie das Kieselpräparat gespritzt hatte. "Am nächsten Morgen in der Dämmerung sah ich mir den Versuch nochmals mit der Taschenlampe an. Da waren auf den einzelnen Beeten ohne Kieselpräparateanwendung ca. 100 kleine schwarze Nacktschnecken. Ich rührte sofort das Kieselpräparat und spritze die Beete, die noch kein Kieselpräparat auf den Boden bekommen hatten. Danach keimten noch 40% der Salatpflanzen im Verhältnis zu den vorherigen Kieselvarianten. Dies ist eine Möglichkeit, die Schnecken zu vertreiben...."
Normalerweise wird das Kieselpräparat auf die Pflanzen und nicht auf den Boden gespritzt. Es wirkt wie ein Lichtbringer.

Fazit: Wichtig ist nicht die Dunkelheit zu überwinden, sondern ein Licht anzuzünden.

Die biologisch-dynamischen  Spritz- und Kompostpräparate:
Dr. C. v. Wistinghausen, 74653 Künzelsau-Mäusdorf,
Telefon: 07940/2230 Fax: /4911
Ich habe da vor Jahren an einem ausserordentlich eindrücklichen Kurs in biologisch-dynamischer Landwirtschaft teilgenommen.

 

06.06.08

Alle die meinen Rundbrief 2008 nicht bekommen haben, können ihn jetzt hier nachlesen. Viele haben wohl auch mein Kursprogramm nicht erhalten. Das tut mir leid. Es wird in diesen Tagen endlich hochgeladen, so dass diese homepage langsam wieder öptudeit sein sollte.

 

 

5. Juni 2008

In der Hoffnung, dass wir es nie brauchen werden, hier eine sehr hilfreiche und WICHTIGE Information.

Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter dem  selben Pseudo einträgt. Das international anerkannte Pseudo ist :
ICE   (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche in Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3 usw. Ist leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.

Bitte diese Meldung weiterleiten, damit dieses Verfahren üblich wird!

 

 

04.06.08

Rabbi Moshe über den Weg der Liebe
von Thomas Schied

Ein Schüler des Rabbi Moshe Ben Israel begab sich eines Tages zu seinem großen Lehrer. Er befragte den Rabbi über nichts geringeres, als über den Weg zu Gott und darüber, warum er trotz der vielen Gebete und Lobpreisungen keinen Fortschritt auf seinem Weg der Liebe feststellen konnte. Der Rabbi schwieg lange. Dann sah er seinen Schüler an und sprach:

„Wenn du dich für den Weg der Liebe entscheidest...
befindest du dich
auf einem silbernen Fluss.
Getrieben von der Sehnsucht
nach der heilenden Quelle,
bist du ständig darum bemüht
aufwärts zu rudern. Vergeblich.
Von nun an,
bette dich
auf deiner Sehnsucht
und dann
lass dich treiben,
damit sie dich zum Meer tragen kann.
Der Geist der Quelle und des Meeres
ist ein und derselbe“.

Rabbi Moshe Ben Israel stand auf und ging davon. Sein Schüler aber blieb noch lange schweigend sitzen. Als der Rabbi am Abend, an den Ort der Unterweisung zurückkehrte, war sein Schüler längst verschwunden. Am Platz des Rabbi aber, lag zum Dank, ein kleiner Zweig des Ölbaums.

Beatrice: "Nicht nur sich vom Fluss treiben lassen, mit dem Fluss mitschwimmen!" Den Unterschied können wir beim mitschwimmen im lebendigen Wasser mit Wonne erfahren...zum Beispiel in der Aare in Bern.

 

 

3. juni 2008

Die Regierungschefs treffen sich am Mittwoch zu einem Notstands-Gipfeltreffen in Rom, um Lösungen für die Welthungerkrise zu diskutieren. Der UN-Generalsekretär wird die Petition von Avaaz entgegennehmen. 1 Million Unterschriften werden gesammelt. Ich habe eben diese Petition unterschrieben. Bitte unterschreiben Sie auch. mehr bei Wege der Mystik/soziale Verantwortung jetzt.

 

Freude. Tanz der Religionen

Nun wird es Zeit, ein paar Plätze gibt es noch!
Nur noch 10 Tage, dann öffnet die 4. Spirituelle Sommerakademie 2008 für drei erlebnisreiche Tage wieder ihre Tore.

13. - 15. Juni 2008 - Museumsinsel Hombroich Neuss

Wenn Sie bereits angemeldet sind, können Sie jetzt wieder die Gelegenheit nutzen, um ihren Freunden und Bekannten die Möglichkeit der Teilnahme zu dem sogenannten Freundschaftspreis in Höhe von Euro 250,- (Teilnahme inkl. Verpflegung) anzubieten. Lassen Sie Ihren Namen bei der Anmeldung in das Textfeld eintragen und Ihr/e Bekannte/r zahlt 250,- Euro statt der normalen Grundgebühr in Höhe von Euro 285,-.

Buchen: www.spirituelle-sommerakademie.de/info/Anmeldung
(Reservierung nur bis zum 06.06.08 möglich)

 

29. Mai 2008

was uns Chaos und stressige Momente lehren können:
Jetzt eine Sekunde innezuhalten und zu fragen: "Was hat Priorität im Leben?" So ging es mir während meines Umzugs... und dann habe ich mich, obschon ich alle Hände voll zu tun hatte, eine halbe Stunde hingesetzt um einfach nur da zu sein...
Und hinterher war alles viel einfacher und auch effizienter. Es lohnt sich einzuüben nur da zu sein. Es trägt im Leben.

 

FREUDE, TANZ DER RELIGIONEN.
RAKETENSTATION HOMBROICH, NEUSS
4. Spirituelle Sommerakademie
13. BIS 15. JUNI 2008

Herzliche Einladung!
Als eine der Mitwirkenden der Spirituellen Sommerakademie vom 13. bis 15. Juni 2008 auf der Raketenstation Hombroich (Neuss) möchte ich Sie heute auf dieses besondere Ereignis aufmerksam machen. Neben meinem eigenen Beitrag können Sie dort eintauchen in die Schätze des spirituellen Lebens: Zazen am Morgen, jüdische Lieder am Mittag, nachmittags ein Derwisch-Tanz, zum Abend ein Schamanenritual und in der Nacht ein Gottesdienst; dazwischen Clownerie, Bauchtanz und Malerei –

eine solche Reise durch die Welt von Spiritualität und Religion kann man nicht alle Tage machen. Wohl aber bei der Spirituellen Sommerakademie. Noch sind Plätze frei. Und wenn Sie jetzt buchen, können Sie den Freundschaftspreis von 250,- Euro (Teilnahme inkl. Verpflegung) in Anspruch nehmen. Anmelden unter www.spirituelle-sommerakademie.de (Service-Telefon: 0521- 4002 888).

Vielleicht haben Sie Lust einmal oder einfach mal wieder mit mir freudig zu tanzen, am Samstag von 14:30 - 16:00 und von 16:30 - 18:00

 

26. Mai 2008

Vom 23. - 25. Mai habe ich den "Internationalen Muttergipfel 2008" besucht. Ich fand es sehr inspirierend einmal aus erster Hand zu hören, zu erfahren und auch mitzuerleben wie in noch bestehenden matriarchalen Kulturen auf der ganzen Welt kein Unterschied gemacht wird zwischen profan und sakral. Alles was vollzogen wird, ist heilig. Es ist sehr schwer Männern zu vermitteln, dass matriarchale Gesellschaften weder eine Mutterherrschaft besitzen noch einen Mutterkult. "Frauen herrschen nicht in matriarchalen Gesellschaften, auch nicht als Mütter, denn diese Gesellschaften sind keine Patriarchate mit umgekehrten Vorzeichen" sagt Heide Göttner-Abendroth.

Die Begnung mit der italienischen Frauenforscherin Luisa Muraro fand ich auch sehr bereichernd. Sie sagt: "Meine-Mutter-lieben-können war der Anfang für eine logische Ordnung, die mir selbst 'den authentischen Sinn des Seins' gab."

All den Frauen zu begegnen, die wir mehr aus Büchern kennen, war bereichernd. Ich konnte viele Kontakte knüpfen und einige Einladungen für 2009 aussprechen. Denn zur Zeit bin ich dabei ein Symposion am Benediktushof 22. - 24. März 2009 mit großer Freude vorzubereiten zum Thema: Weibliche Spiritualität. Das wird sehr spannend, jedenfalls bin ich jetzt schon voll Begeisterung.

 

 

23. März 2008

In folgendem Kurs gibt es noch viele freie Plätze
Bitte sagt es weiter:

Spirituelle Familienfreizeit
vom 14. – 17. August 2008
in der Klosterkirche Bursfelde

Mit allen Generationen, Familien jeder Art, wollen wir Natur mit ihren Elementen erleben und das Leben feiern.
Gemeinsam nehmen wir die Mahlzeiten ein, gemeinsam tanzen wir in die Himmelsrichtungen, gemeinsam beschließen wir den Tag.
In der Balance zwischen Bewegung und Ruhe, Eindruck und Ausdruck, Kontemplation und Aktion suchen wir gemeinsam einen Weg der Achtsamkeit.

Für Kinder und Jugendliche gibt es Spielangebote ab vier Jahren in Gruppen ihrem Alter entsprechend. Neben Stilleübungen drinnen und in der Natur draußen wollen wir zum Beispiel erfahren wie Feuer ohne Streichhölzer anzufachen ist, und wie es sich unter freiem Himmel im “1000 Sterne – Hotel” schläft. Elemente von LandArt fließen mit ein.

Die Erwachsenen kontemplieren, tanzen und tönen in der romanischen Basilika, im Park oder an der Weser. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursleitung:
Beatrice Grimm

Dorothea Haussmann , verheiratet, 3 Kinder, Grundschullehrerin, ev. Religionslehre, langjährige Erfahrung und Fortbildungstätigkeit im Bereich „Stilleübungen mit Kindern“.

Judith Hartmann, Heilpraktikerin und Pflegefachfrau. Heilpraktische Tätigkeit vor allem mit Massage und Pflanzen. Sie ist beteiligt große Ferienlager mit Kindern zu leiten.

Kursgebühr:
100,- / € 150,- nach eigenem Ermessen pro Familie.
Zzgl. Unterk. / Verpfl.:
Tagessatz im Doppelzimmer für Erwachsene
inkl. drei Mahlzeiten: € 42,50
Einzelzimmerzuschlag pro Tag und Person: € 11,00
Kinder bis 2 Jahre frei,
bis 12 Jahre halber Preis
alle Kinder ab dem 3. Kind (innerhalb einer Familie) frei

Anmeldung: beatricegrimm@gmx.de

 

22. mai 2008

drei monate kein internet. irgendwie habe ich erst jetzt wieder das gefühl dazuzugehören. obschon, es geht auch fast ohne. natürlich habe ich zwischendurch, wo immer ich gerade war, die e-mails abgeholt. vielen dank für all die guten wünsche und rückmeldungen. und jetzt möchte ich ab dem 26. mai hier wieder präsent sein.

Die Tastatur ist noch und wieder dieselbe. Der Blick hier berührt eine weiße Wand, obschon ich jetzt wohne wo Hase und Fuchs sich gute Nacht sagen. Bei offenem Fenster höre ich den Bach. Das vielfältige Grün ist schon dunkler geworden und die Explosion der Blüten inzwischen erdennah... Aber mein Jasminstrauch, wir haben ihn gestern auf den Balkon gestellt, er blüht und blüht und verschwendet seinen zarten Duft immer noch ohne Pause.

 

26. Februar 2008

Eine letzte Berührung der Tastatur hier an diesem Schreibtisch an diesem Ort, von wo aus ich immer das Alltägliche geschrieben habe. Ein letzter Blick in die Weite der Hügel durch den knospenden Baum. Heute sind die obersten Knospen hellgrün aufgeplatzt und es kommt mir vor als winken sie zum Abschied im starken Wind. Und gleichzeitig ist es das Neue, das drängt. Auch der Jasminstrauch hat heute seine ersten Blüten weiß geöffnet. Er kommt mit nach Holzkirchen, wo ich morgen hinziehe. Noch ist nicht alles gepackt. Alles was ich habe, hat mich.

 

 

25. Februar 2008

Schön ist der Weg, der hinter dem Abschied beginnt.
Erich Fried aus "Reich der Steine", Zyklische Gedichte
Fischer Taschenbuch, Frankfurt 1991
Seite 5 "Wanderung"

 

19.02.08

Die Sehnsucht nach Verweilen in der Stille wächst, damit sich der Mensch zu dem hin entfaltet, was er von Anfang ist: 'Ein Abbild der göttlichen Schönheit'.
nach Gregor von Nyssa

 

18.02.08

Alles verändert sich
in dieser Welt,
aber Blüten öffnen sich
jeden Frühling,
ganz wie immer.
Japan. Sprichwort

 

15.04.08

 Zeit und Raum sind Stücke,
Gott aber ist Eines.
soll daher der Mensch Gott erkennen,
so muss er ihn erkennen
oberhalb von Zeit und Raum;
denn Gott ist weder dies noch das
wie diese irdischen mannigfaltigen Dinge:
denn Gott ist Eines.
Meister Eckhart

 

14.02.08

Die Leute sind einfaltig, die in eins gefaltet sind. Kinder erfahren auf einfaltige Weise den Einfluss des Himmels, sie haben nämlich keine eigensinnigen Absichten. Die Leute aber, die da weise sind, und  viele Absichten verfolgen, die werden beständig nach außen gezogen in mannigfaltigen Dingen.
Meister Eckhart

Morgen beginnt mit Beatrice Grimm im großen Meditationssaal am Benediktushof ein Wochenende mit Tanz. Da geht es um die Einfalt der Erfahrung von Zeitlosigkeit in der Zeit, nämlich immer nur jetzt, und um die Unendlichkeit im Raum, immer nur hier.
www.benediktushof-holzkirchen.de

Du sprichst: Versetze dich
aus Zeit in Ewigkeit.
Ist denn an Ewigkeit
und Zeit ein Unterscheid?
Angelus Silesius

 

 

12.02.08

Wem Innerlichkeit im Äußeren zuteil wird,
dem wird Innerlichkeit innerlicher zuteil als dem,
dem Innerlichkeit in Innerlichkeit zuteil wird.
Heinrich Seuse 13.Jh.

 

11.02.08

Von Meister Eckhart habe ich heute gelesen: „Will der Mensch kraftvoll im Innern wirken, so muss er alle zersplitterten Kräfte der Seele wieder heimrufen und sie aus allen zerteilten Dingen sammeln zu einem inwendigen Wirken.“
Das ist mir ein Anliegen in den Kursen. Es geht im wesentlichen darum das Bewusstsein immer wieder zurückzuholen und alles andere zu lassen.
Die Probleme lassen sich nicht auf der Ebene lösen, auf der sie entstanden sind. Wenn wir die Kräfte der Seele „daheim“ erfahren, sind wir erstaunt wie die Welt aus einer anderen Perspektive, aus einer anderen Dimension völlig anders aussieht. Nur dadurch, dass wir anders da sind, kann sich etwas entfalten was wir vorher nicht für möglich gehalten haben.
Das Bewusstsein wird gesammelt in der Stille, im Innehalten, sei es in der Kontemplation, im Tanz, durch die Körperwahrnehmung. In der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Körperhaltung oder nur diesen einen Schritt kann es sich öffnen. Nicht wenigen KursteilnehmerInnen wird die „Innerlichkeit im Äußeren zuteil“. Diese Erfahrung wirkt weiter im Alltag. Und nur darum kann es auf einem spirituellen Weg gehen, und darum ist es mir ein Anliegen, dass die Kurse im Schweigen, in der Stille stattfinden.

In dem Kurs Kontemplationstag am Samstag, den 8. März am Benediktushof gibt es noch freie Plätze. Dieser eine Tag ist gedacht für Menschen, die sich einfach einen Tag in die Stille zurückziehen und auftanken möchten.
Dieser eine Tag beinhaltet stilles Sitzen, einfache, leichte Körperübungen/Tänze, die uns in die Tiefe in die Präsenz führen können. Kurzvortrag und Einzelgespräche. Alle die mit stillem Sitzen vertraut sind, können teilnehmen.

Kursgebühr: € 39,-  inkl. Mittagessen und Teepause. Abendessen zusätzlich  € 7,- Bitte bei der Anmeldung angeben.

Anmeldung:
info@benediktushof-holzkirchen.de oder
www.benediktushof-holzkirchen.de

 

am 5. februar 2008 um 20.00 uhr hat maharishi mahesh yogi diese welt verlassen. an seinem geburtstag sagte er kürzlich:
"My task is fulfilled, I will withdraw from the World."
wie wunderbar wenn jemand das von sich sagen kann.

man kann viel kritisieren an diesem guru und der ganzen TM-bewegung. immerhin haben durch ihn millionen menschen im westen angefangen zu meditieren. er war mit der erste, der in großem rahmen die mystik entmystifizierte. maharishi hatte physik studiert und graduierte an der universität in allahabad. Er war von haus aus an den naturwissenschaften interessiert. namhafte physiker haben vor jahrzehnten schon mit ihm als erste bewusstseinsforschung betrieben. da war z.b. dieser berühmte maharishi-effekt, d.h.: wenn  nur 1 % einer bevölkerung meditiert, wird eine positive wirkung z. b. auf eine stadt festgestellt. die kriminalitätsrate sinkt und es werden statistisch eklatant weniger unfälle registriert.

wenn nun so ein mensch wie maharishi, mit dem so viele menschen in verbindung sind, diese welt verlässt, hat dies auch eine feine und gleichzeitig enorm kraftvolle wirkung auf uns alle.
auf www.maharishichannel.org kann man das Maha Rudra Abhishek Yagya hören. daselbst sind auch die feierlichkeiten in allahabad zu verfolgen.

 

 

07.02.08

auf den witz vom faschingsdienstag kamen rückmeldungen, dass ich das christentum diskriminieren würde. ich empfinde es als lachen über mich und meine eigene kultur. aber wir müssen tatsächlich den unterschied machen zwischen christentum und kirche. ich glaube, dass die kirche verpasst hat, die basis ihrer religion, nämlich die christliche mystik zu integrieren, geschweige denn sie als ihre basis anzuerkennen. die naturwissenschaft ist mit ihrer bewusstseinsforschung heute viel weiter auch in deutschland als die theologie. in der DIE ZEIT nr. 6 vom 31. januar 2008 war ein interessanter artikel zu lesen von dem psychologen ulrich ott, der seit sieben jahren am bender institute of neuroimaging der universität  gießen ist und dort meditation erforscht: "Meditieren erhöht die Konzentration, verändert die Architektur des Gehirns und hilft bei Depressionen."

In der Praxis, in unseren Kursen versuchen wir nichts anderes als was die Forschung heute vollzieht: Sie entmystifiziert heute die Mystik.
ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Meinung sagen:
info@beatrice-grimm.de

 

Faschingsdienstag

Nachdem der Bauer gestorben ist, führt ihn ein Engel Gottes im Himmel herum. Sie kommen zu einer Menge friedlicher Menschen. Diese sitzen auf Sitzkissen auf dem Boden "Das sind die friedlichen Buddhisten", erklärt der Engel. "Sie machen Zazen." Sie gehen weiter und begegnen einer großen Anzahl von Muslimen. Die knien auf wunderschönen Teppichen, beugen sich vornüber, beten und preisen Allah. Dann kommen sie zu den Juden. Dort sieht alles zwar ein wenig schmuddelig und abgegriffen aus, aber die Menschen dort sind sehr lebendig. Die Kinder, aber auch Erwachsene, preisen Jahwe sehr laut und mit viel Lärm.

So gehen sie im Himmel herum und treffen Menschengruppen aus den verschiedenen großen Weltreligionen, aber auch von den kleineren und neuen Religionen, diese preisen alle Gott auf ihre Weise, und der Engel Gottes beantwortet alle Fragen des Neuankömmlings.

Plötzlich stehen sie vor einer hohen Mauer. Der Engel legt den Zeigefinger an den Mund und gebietet seinem Begleiter durch ein leises aber eindringliches "Pssssst!" zu schweigen. Auf Zehenspitzen schleichen sie an der hohen Mauer vorbei. Als die Mauer endlich außer Sichtweite ist, kann sich der Begleiter nicht mehr zurückhalten und fragt: "Was befindet sich hinter dieser mysteriösen Mauer?" Der Engel antwortet: "Dort sind die Christen, die glauben nämlich, sie sind alleine hier."

 

01.02.08

Zu den nächsten Kursen 2008 von Beatrice Grimm:

Der Tag West-Östliche Mystik in der Villa Unspunnen, Wilderswil, Schweiz am 9. Februar fällt aus, da sich nicht genügend TeilnehmerInnen angemeldet haben. Auch der Einführungsabend in der Quelle in Bern am Donnerstag, 7. Februar fällt aus.

Der Einführungskurs Kontemplation vom 29.Februar bis 2. März am Benediktushof ist ausgebucht. Warteliste.

In dem Fortbildungskurs Kontemplativer Tanz vom 15. - 17. Februar "Zeit im Raum" gibt es noch einige wenige freie Plätze.
Diese Tanzkurse können auch unabhängig von der Fortbildung besucht werden.

Alle Kurstermine 2008 von Beatrice Grimm in der Schweiz, in Altenburg und in Bursfelde, stehen zur Zeit unter Veranstaltungen.

Alle Kurse am Benediktushof sind da zu finden:
www.benediktushof-holzkirchen.de

Für die Kurse in Altenburg, Bursfelde und Villa Unspunnen sind in den Kursgebühren EUR/CHF 10,- für Projekte enthalten, die benachteiligten Menschen zu einem würdigen Leben verhelfen.

 

Anfang Februar 2008 beginnt am Benediktushof eine neue Hinführung in die 8 Brokatübungen mit Beatrice Grimm. Dieser Kurs ist teil der Grundausbildung für Qigong Yangsheng. Unabhängig davon gibt er allen die Möglichkeit diese schlichte, kräftigende, wie Brokat wertvoll und schöne Form des Qigong kennenzulernen. Mehr dazu: Qigong Yangsheng

 

Das Rätsel vom 4. Januar wurde doch von vielen gelöst. Jemand schrieb:
"Nichts ist größer als Gott,
nichts ist bösartiger als der Teufel,
die Armen haben nichts,
und die Reichen brauchen nichts.
Und wenn du nichts isst, stirbst du.

Wir haben bei uns auf der Arbeit viel darüber geredet. Die Idee mit dem Nichts ist eine Gemeinschaftsarbeit zwischen Kindern und Erwachsenen. In dem Moment, in dem wir uns vornahmen, erst einmal an nichts mehr zu denken- kam es zu uns.

 

25.01.08

Mir ist aufgefallen, dass an vielen Orten in südlichen Ländern, in Hotels, an Flughäfen und Tante Emma-Läden kein einheimisches, sondern Wasser aus der Sierra Nevada in Spanien von Danone verkauft wird. Dabei erinnerte ich mich an das  Interview mit dem Wasserkünstler Jens Loewe, der seit Jahren die weltweite Wasserpolitik verfolgt. Siehe www.wege-der-mystik.de / soziale verantwortung jetzt.

 

Zurück von einer Insel, die praktisch nur fliegenderweise erreichbar ist, habe ich mein schlechtes Gewissen beruhigt, in dem ich bei www.atmosfair.de nachgefragt habe wieviele Treibhausgasemissionen ich verbraucht habe und wie ich sie einsparen kann.  Man braucht nur die Daten eingeben und erhält dann eine Spenden-Rechnung. Dieser Beitrag unterstützt Klimaschutzprojekte, die atmosfair auswählt. Diese werden nach den im Kiotoprotokoll verankerten Regeln des Clean Development Mechanism (CDM) und zusätzlich dem "Gold-Standard" der internationalen Umweltorganisationen durchgeführt und von dafür zugelassenen Organisationen kontrolliert. Unter www.atmosfair.de finden Sie die aktuellen Klimaschutzprojekte.

 

Die Sommerkurse vom 14. bis 31. August 2008 im Kloster Bursfelde stehen unter Veranstaltungen

 

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer
längst verweht, das Leuchten
immer noch besteht.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Heilige Drei Könige 2008

Wir können die  Kinder nicht erziehen. Sie machen uns eh alles nach.
Karl Valentin

Dann gibt es auf dieser Welt Tausende von Kindern, die auf der Straße leben. Und Kinder, die aufhören wollen vom Müll in den Mund zu leben. Bei lets-help.org wird beschrieben, wie Jugendliche keinen Bock mehr auf dieses Straßenleben haben, und ihr Leben selber in die Hand nehmen. So in Kisumu, Westkenia. Da eröffnet ein Ex-Streetkid eine Zufluchtstätte für Straßenkinder: "Fünfzehn Jahre meines Lebens habe ich auf der Straße gelebt. Ich habe gestohlen, Menschen überfallen und ausgeraubt und habe sieben Jahre im Gefängnis verbracht.“ In erstaunlicher Offenheit erzählt der heute 26-jährige Dancan Omondi über seine Vergangenheit als Straßenkind.
mehr: www.wege-der-mystik.de / soziale verantwortung jetzt

In der orthodoxen Kirche und auch in Spanien und Lateinamerika ist Weihnachtsbescherung für die Kinder heute am 6. Januar. Wie wäre es heute ein ehemaliges Straßenkind zu beschenken? Bei den kleinen Projekten von www.lets-help.org kommt das Geld an, und landet nicht in riesigen Verwaltungsapparaten. Hier recherchieren die erfahrenen Projektleiter persönlich in Afrika und Asien, um zu helfen. "Die Not und Verzweiflung in unserer Welt vermögen wir kaum zu erfassen. Sie machen uns hilflos und ohnmächtig, womit niemandem geholfen ist. Doch die Not und Verzweiflung eines einzelnen Menschen können wir spüren und konkret etwas dagegen tun. Jeder von uns!" Gereon Wagener.

Informieren Sie sich und beschenken Sie heute Kinder in einem von Terror erschütterten Land.

 

05.01.08

Auch der Weiseste kann unermesslich viel von Kindern lernen. Rudolf Steiner

Vielleicht sehen Sie Ihr Kind tagsüber wenig oder nur in Eile? Vielleicht geht es spätestens beim Schlafengehen dann doch um große Fragen wie „Woher weißt du, dass es Gott gibt?“. Wenn Sie von einer solchen Frage berührt sind und Ihnen die Worte fehlen – denken Sie zusammen mit Ihrem Kind über die Frage nach, und sagen Sie nichts, von dem Sie nicht wirklich überzeugt sind. Zeigen Sie, dass auch Sie Ihr Leben lang Freude am Lernen haben.

Haben Sie das Rätsel schon gelöst, oder sind Sie vielleicht ein Student oder eine Studentin? Vielleicht fragen Sie ein Kind?

04.01.08

"Was ist größer als Gott?
Was ist bösartiger als der Teufel?
Die Armen haben es!
Die Glücklichen brauchen es!
Und wenn Du es ißt, stirbst Du!",

Kleine Hilfestellung: in einer Umfrage hatten 85 % aller Kindergartenkinder die Antwort recht schnell, aber nur 17 % aller befragten Studierenden fanden sie heraus...,

Der Gewinner erhält den Inhalt des Lösungswortes bei mail@wege-der-mystik.de

 

 

02.01.08

zum neuen Jahr wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern von Herzen:
Die Unermüdlichkeit der Drossel,
trotz Dunkelheit noch einmal den Gesang zu wagen.
Den Mut des Grases, nach so viel Wintern wieder zu grünen.
Die Geduld der Spinne, die ihrer Netze Zerstörungen nicht zählt.
Die Kraft im Nacken des Kleibers.
Das unveränderliche Wort der Krähen.
Das Schweigen der Fische im Wasser.
Den Fleiß der Holzwespe, die Leichtigkeit ihrer Waben,
Den Schlaf der Larve im Acker.
Die Lust des Salamanders in der Sonne.
Die Härte des Wassers als Eis,
und seine Weichheit, wenn es schmilzt.
Die Glut des Holzes im Feuer.
Die Reinheit der Asche, die zurückbleibt.
Die Armut des Windes
Die Unbestechlichkeit des Spiegels.
Die Wachheit der Uhr.
(nach R. O. Wiemer)

 

Schweiget und ruhet von euren Geschäften,
Von euren Sorgen und von euren Träumen,
schweiget und hört das Wort der Stille,
Höret das Wort der Nacht!
Schreitet ins Neue, schließet ab - schließet auf!
Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages,
die Mitte der Not ist der Anbruch des Lichts.
Achtet die Weihe der Heiligen Nächte:
Gott ist's, der das Dunkel durchbricht.
Schweiget und lauscht!
Wilhelm Thomas

 

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